Wallerschnur

Wallerschnur zum Wallerangeln

Wallerschnur - Es gibt monofile und geflochtene Wallerschnüre, die für verschiedene Einsatzgebiete gedacht sind. Hauptschnur, Vorfachschnur oder auch eine Abrissschnur, weisen allesamt verschiedene Merkmale auf, so dass sie auf die unterschiedlichen Bedingungen beim Wallerangeln zugeschnitten sind und den Ansprüchen standhalten. In unserem Wallershop haben wir unterschiedliche Schnüre zum Wallerangeln, die für das Ansitzangeln oder Spinnfischen auf Wels oder zum Bau eines Wallerrigs benötigt werden.

Wallerschnur für unterschiedliche Einsätze beim Wallerangeln

Wallerschnur – Warum ist es sinnvoll, eine spezielle Wallerschnur zu verwenden?

Die Hauptschnur, sowie die Vorfachschnur ist beim Wallerangeln eine dauerhafte Beanspruchung ausgesetzt. Schon selbst bei der Ablage einer Unterwasserposenmontage verläuft die Schnur unter Wasser oftmals über diverse Hindernisse. Durch den Strömungsdruck entsteht ein Schleifeffekt, der sich nonstop auf die Schnur auswirkt. Wird mit einer Wallerschnur gefischt, die sich nicht zum Wallerangeln eignet, ist ein Abriss vorprogrammiert. Spätestens beim Biss eines Welses sind die Chancen groß, dass die Schnur an dem Schwachpunkt reißt, der durch die Reibung am Gewässergrund entstanden ist. Weiterhin versucht ein gehakter Wels immer wieder während des Drills in versunkene Bäume oder anderen Versteckmöglichkeiten zu flüchten, so dass die Schnur auch hier einer enormen Belastung ausgesetzt wird. Schießt der Wels beispielsweise über eine Steinkante, wird diese zur einer Messerklinge und kann die Schnur sehr schnell zum Reißen bringen. Daher ist es wichtig, dass beim Wallerangeln eine hochwertige Wallerschnur verwendet wird, damit der Abriss eines Welses auf ein Minimum reduziert wird.

Welche unterschiedlichen Ausführungen einer Wallerschnur gibt es?

1.) Wallerschnur aus geflochtenem Material

Die Hauptschnur beim Wallerangeln ist hauptsächlich eine geflochtene Wallerschnur, die einer hohen Abnutzung ausgesetzt wird. Sie kommt oft mit versunkenen Bäumen, Kanten, Muscheln und anderen schnurfeindlichen Hindernissen in Kontakt. Daher sollte auf Qualität der geflochtenen Wallerschnur geachtet werden und sie sollte bestenfalls eine enge Flechtung, eine hohe Abriebfestigkeit, sowie ein gutes Material aufweisen. Beim Abspannen empfiehlt sich eine gut sichtbare Schnur, die man nachts im Kopflampenschein sofort wahrnimmt. In der Regel sind mehrere Wallerruten gespannt und erfolgt ein Biss, kommt schnell Stress auf. Hier ist es wichtig, dass die anderen Wallerschnüre schnell gesehen werden, so dass diese mit dem Drillboot umfahren werden können. Eine orangene, weiße oder gelbe Schnur reflektiert den Lichtkegel im Dunkeln beispielsweise und man sieht sofort, wo die anderen Schnüre verlaufen. Weiterhin finden geflochtene Schnüre auch beim Bau von Wallermontagen ihren Einsatz. Hier gilt es auch wiederum auf qualitativ Hochwertige Wallerschnüre zurückzugreifen, denn bei einem Drill ist die Schnur den harten Zahnplatten des Welses ausgesetzt, die wie grobes Schleifpapier auf die Schnur einwirken.

2.) Wallerschnur aus monofilem Material

Eine Monoschnur wird hauptsächlich beim Montagenbau eingesetzt, wobei sich ein Durchmesser von 1mm bis 1,3mm empfiehlt. Eine monofile Vorfachschnur ist recht steif, was mehrere Vorteile mit sich bringt. Die Chance, dass sich ein lebender Köderfisch (natürlich nur da wo erlaubt) in der Vorfachschnur verheddert ist sehr gering, im Vergleich zu einer geflochtenen Vorfachschnur. Weiterhin kann die Bissausbeute bei einem vorsichtigen Beißverhalten steigen, da der Wels eine Monoschnur beim Biss weniger wahrnimmt, da sie aufgrund ihrer Steifheit vor seinem Maul absteht, während eine geflochtene meistens direkt mit den sensiblen Barteln des Welses in Berührung kommt. Versucht der Wels den Köder auszuspucken, wird beim Einsatz mit einer monofilen Schnur der Hakeffekt unterstützt. Aufgrund der Steifheit des Materials bleibt der Haken bzw. Drilling oftmals im Maulwinkel des Welses hängen.

Für welche Wallerschnur sollte ich mich entscheiden?

Dies ist abhängig von dem zu befischenden Gewässer, sowie der Angeltechnik auf Wels. Beim aktiven Fischen, wie beispielsweise dem Spinnfischen, fällt die geflochtene Schnur dünner aus, als beim Ansitzfischen. Daher ist es gerade hier wichtig, eine gute Wallerschnur zu verwenden, da aufgrund ihres Durchmessers jeder Schwachpunkt ziemlich schnell reißen würde. Es empfiehlt sich ein Schnurdurchmesser zwischen 0,30mm und 0,40mm. Beim aktiven Welsangeln fällt die Schnur dicker aus und wird oftmals im Bereich zwischen 0,50mm und 0,70mm gewählt. Dies liegt daran, wie die Beschaffenheiten des zu befischenden Gewässers sind. Befinden sich kaum Steine oder andere Hindernisse am Gewässergrund, kann auf eine dünnere Wallerschnur zurückgegriffen werden, während in hängerträchtigen Gewässern besser eine dickere Wallerschnur gewählt werden sollte. Bei der Vorfachschnur empfiehlt es sich wiederum geflochtene und monofile Wallerschnur in der Tacklebox zu haben, so dass man flexibel ist und jederzeit die Schnur seinen Wallermontagen, sowie dem Beißverhalten der Waller und des zu befischenden Gewässers anpassen kann.

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