Schlagschnur

Schlagschnur zum Wallerangeln

Schlagschnur - Oftmals halten sich die großen Welse in hindernisreichen Gebieten auf, wo es riskant ist, eine Wallermontage zu platzieren. Es droht nämlich ein Fischverlust aufgrund eines Schnurbruches, da die Hauptschnur nach einem Biss mit den Hindernissen in Berührung kommen kann, bis sie letztendlich durch die starke Reibung reißt. Dem lässt sich allerdings vorbeugen, indem im Vorhinein eine Schlagschnur montiert wird. Die Schlagschnüre sind dicker als die eigentliche Hauptschnur und werden mit ihr verknotet bzw. gespleißt. In der Regel kommen geflochtene Schlagschnüre zum Einsatz, die oftmals 1mm Durchmesser oder mehr betragen. Diese spezielle Schnur ist sehr abriebfest aufgrund ihres Durchmessers und verzeiht oftmals den Kontakt mit Hindernissen, wie beispielsweise Steinpackungen, Muschelkanten oder versunkenen Bäumen. In unserem Wallershop führen wir verschiedene Schlagschnüre, damit einem Fischverlust durch Schnurbruch vorgebeugt werden kann.

Schlagschnur für einen sicheren Wallerdrill in hindernisreichen Gebieten

Schlagschnur - Was ist eine Schlagschnur?

Eine Schlagschnur ist eine geflochtene Schnur, die dicker ist, als die Hauptschnur beim Wallerangeln und mir ihr verbunden wird. Sie dient dazu, dass die Schnur resistenter gegen Hindernisse im Wasser ist. Sie wird besonders an scharfen Steinkanten bzw. Packungen verwendet sowie an harten Abbruchkanten oder dort, wo viele Bäume im Wasser liegen. Diese spezielle Schnur ist sehr abriebfest und verhindert einen sofortigen Schnurbruch, wenn sie während eines Wallerdrills über die Hindernisse gescheuert wird. Im Grunde kann jede geflochtene Schnur verwendet werden, wobei allerdings in solchen Fällen ganz besonders auf die Qualität geachtet werden sollte. Welche Länge die Schlagschnüre besitzen sollte, ist abhängig von dem zu befischenden Gewässer, wobei ca. 20m immer Sinn machen.

Schlagschnur - Welche Möglichkeiten gibt es, diese spezielle Schnur mit der Hauptschnur zu verbinden?

1.) Schlagschnur mit der Hauptschnur zusammenknoten

Die schnellste und einfachste Variante eine Hauptschnur mit der Schlagschnur zu verbinden, ist sie ganz einfach zusammen zu knoten. Hier kommt allerdings nicht jeder Knoten infrage, sondern es gibt bestimmte Schlagschnurknoten. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich der Knoten sauber zusammenzieht. Dadurch wird er so klein wie möglich und behält die größtmögliche Tragkraft, ohne sich lösen zu können. Der Nachteil bei dieser Methode ist der relativ dicke Knoten, auf den es beispielsweise beim Ausbringen der Montage zu Achten gilt, da er den Schnurablauf behindern kann.

2.) Schlagschnur an die Hauptschnur spleißen

Die elegantere Lösung, eine Schlagschnur mit der Hauptschnur zu verbinden, ist das zusammenspleißen beider Schnüre. Dies ist allerdings alles andere als einfach, da sich nicht jede geflochtene Schnur spleißen lässt. Hier bedarf es zum einen eine geeignete geflochtene Schnur und zum anderen eine spezielle Spleißnadel. Im Enddefekt werden beide Schnüre miteinander "vernäht", so dass kein Knoten entsteht und die Schnur ganz einfach ineinander übergeht und dicker wird.

Schlagschnur - Wann sollte sie verwendet werden?

Eine Schlagschnur kommt immer dann zum Einsatz, wenn Schnurbruch durch diverse Hindernisse droht. In vielen Schifffahrtsgewässern befinden sich am Ufer Steinpackungen, die der Uferbefestigung dienen. Je nach Gewässer reichen diese bis zur Fahrrinne, so dass die Hauptschnur ihnen schutzlos ausgesetzt ist. In solchen Fällen sollten auf jeden Fall Schlagschnüre zur Sicherheit verwendet werden. Weiterhin gibt es viele Flüsse, die Steinbuhnen aufweisen und oftmals HotSpots für Welsangler darstellen. Steine sind allerdings immer eine Gefahr für Schnüre und daher sollte auch hier zur Sicherheit auf Schlagschnüre gesetzt werden. Oftmals befindet sich der Buhnenfuss mehrere Meter von der eigentlichen Buhne entfernt am Gewässergrund. Zieht der Wels während des Drills dort entlang, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Schnur früher oder später über die Steine scheuert. Befinden sich viele versunkene Bäume im Wasser, sollte auch auf Schlagschnüre zurückgegriffen werden. Die Bäume werden oftmals mit Muschelbänken befallen, die rasiermesserscharf sind und die Schnur stark beschädigen können. Falls man sich nicht sicher ist, ob eine Schlagschnur verwendet werden soll, ist Vorsicht besser, als Nachsicht!

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