Wallerangeln Blog

Posenmontage Waller

16.02.2018 06:55 von Teamangler

Posenmontage Waller

In welchen Gewässern lässt sich eine Posenmontage Waller für Uferangler einsetzen?

Posenmontage Waller - Das Welsangeln mit der Posenmontage lässt sich unter anderem sehr gut in Flüssen ausführen. Es gilt darauf zu achten, dass die Wallermontage nicht an das Ufer treibt, sondern möglichst in einem kleinen Bereich seine Lockwirkung entfalten kann. Betreibt man das Wurfangeln am Fluss, so empfehlen sich beispielsweise Buhnenköpfe. Hier kann man die Wallerpose samt Köder der Strömungskante entlang treiben lassen. Ist die gewünschte Stelle erreicht, so klappt man einfach den Bügel um und die Posenmontage Waller bleibt stehen. Auch Kehrströmungen sind ein sehr guter Hotspot. Hier kreist die Welsmontage stets in einem bestimmten Bereich, nämlich dort, wo sich die Kehrströmung dreht. Hierbei sollte man den Wallerköder nicht grundnah anbieten, sondern ein gutes Stück darüber bis hin zur Wasseroberfläche. Die Welse ruhen zwar meist am Gewässerboden, befinden sie sich allerdings auf Beutejagd, so suchen sie höhere Wasserschichten auf.

Welche Abrissmethoden lassen sich mit einer Posenmontage Waller ausüben?

Posenmontage WallerWer ein Angelboot bzw. ein Auslegeboot zur Verfügung hat, der kann verschiedene Angelmethoden auf Wels einsetzen. Hier bietet sich beispielsweise die Bojenmontage in Kombination mit einer Posenmontage Waller sehr gut an. Die Wallerboje lässt sich nahezu überall im Gewässer setzen und anschließend die Posenmontage mittels einer Reißleine daran befestigen. Der Vorteil hierbei ist, dass man auch Hotspots befischen kann, die entfernt im Gewässer liegen, ohne dass die Posenmontage Waller wegtreiben kann. Ähnlich sieht es bei der Abrissmontage befestigt an Bäumen, Ästen und anderen Hindernissen aus. Hierbei lässt sich ein Ausleger samt Auslegerschnur an dem Hindernis befestigen. Anschließend kann man dort die Posenmontage Waller über eine Abrissleine fixieren. Die Angelmethode bietet sich an Gewässern an, die im Uferbereich eine abfallende Kante aufweisen. Zudem lässt sie sich sehr gut an versunkenen Bäumen anbinden, dessen Baumkrone aus dem Wasser ragt. So lässt sich der Wallerköder genau vor dem Hindernis präsentieren.

Welches Angelzubehör benötigt man für eine Posenmontage Waller?

Eine Posenmontage lässt sich mit wenigen Handgriffen binden. Kommt eine Abrissmontage als Posenmontage Waller zum Einsatz, so fädelt man als erstes einen freilaufenden Angelwirbel für die Reißleine auf die Hauptschnur. Es folgt ein fünf bis zehn Zentimeter langer Tube, der als Abstandshalter zur Wallerpose dient. Auf dieses Wallerzubehör können Uferangler verzichten und gleich mit der Welspose anfangen, die als nächstes folgt. Hier bieten sich Feststellposen an, die sich mittels eines Knicklichtes auf der Hauptschnur fixieren lassen, nachdem die zu befischende Gewässertiefe eingestellt ist. Anschließend folgt ein Laufblei, das zum einen auf die Wallerpose und zum anderem auf den Wallerköder abgestimmt sein sollte. Vor dem Laufblei empfiehlt sich ein Gummistopper auf die Hauptschnur zu setzen, damit das Wallerblei nicht nach oben rutschen kann. Zu guter Letzt kann ein Wallerwirbel angeknotet werden, an dem sich das Wallervorfach befindet.

Gute Welsposen für die Posenmontage Waller findet ihr hier: Welsposen

Welche Wallerruten sind für eine Posenmontage Waller empfehlenswert?

Beim Welsangeln mit der Posenmontage sollte man geeignete Wallerruten einsetzen. Zum Wurfangeln empfehlen sich Wallerruten von 3,20m bis 3,40m mit einem Wurfgewicht von mindestens 400g. Dadurch lassen sich auch schwere Wallerköder samt Montage noch sehr gut werfen. Bei einer Abrissmontage sieht es ähnlich aus. Hier ist eine Welsrute empfehlenswert, die eine Länge von mindestens drei Metern mitbringt. Die Hauptschnur muss schließlich nach dem Anbinden an Hindernissen oder an der Bojenmontage durchgespannt und in kompletter Länge aus dem Wasser gezogen werden. Betreibt man das Long-Range-Fischen auf mehr als 300m, so empfehlen sich Wallerruten von ungefähr 3,40m Länge. Bei Abrissmontagen sollte die Wallerrute einen kraftvollen Rutenblank besitzen, damit sich die Posenmontage Waller durchspannen lässt. Trotzdem sollte die Welsrute nicht zu hart ausfallen und eine gewisse Rutenaktion mitbringen. Dadurch federt die Angelrute die Fluchten eines gehakten Wallers sehr gut ab.

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Wallerangeln mit Pose

02.10.2017 09:44 von Teamangler

Wallerangeln mit Pose

Wallerangeln mit Pose - der Waller ist ein Fisch, der sich auf viele Arten beangeln lässt. Selbst das Wallerangeln mit Pose splittet sich erneut auf in verschiedene Anwendungsfälle. In diesem Artikel möchten wir uns jedoch nur mit einem Thema beschäftigen und zwar mit dem Wallerangeln mit Pose vom Ufer aus. Wir gehen dabei auf die einzelnen Montage-Komponenten und auf die Situationen ein, in denen diese Montage zum Einsatz kommt.

Wallerangeln mit PoseWallerangeln mit Pose - wie sieht die Montage aus?

Wer vom Ufer aus das Wallerangeln mit Pose betreibt, der spannt seine Montage in der Regel ab. Entweder an einen Baum am gegenüberliegenden Ufer, oder an eine Boje. In beiden Fällen ist die Montage gleich und setzt sich folgendermaßen zusammen: Zunächst wird auf die ca. 0,60 Millimeter dicke geflochtene Hauptschnur ein Karabinerwirbel aufgefädelt, gefolgt von der Pose, einem Silikonstopper, einem Blei und einer Gummiperle. Ans Ende der Hauptschnur knotet man abermals einen Karabinerwirbel. In dessen Karabiner hängt man anschließend das Vorfach ein, welches mit der Größe, der Anzahl und der Positionierung der Haken zu den verwendeten Ködern passen sollte. Nun zur Funktion der einzelnen Komponenten für das Wallerangeln mit Pose: Der Karabiner, der über der Pose auf der Hauptschnur gleitet, nimmt die Reißleine auf, über die die Montage mit dem Ausleger verbunden wird. Über die Pose wird die Tiefe, in der geangelt werden soll, eingestellt. Außerdem dient sie dazu das Bleigewicht zu egalisieren, was dem Angler das Anheben der Schnur aus dem Wasser erleichtert. Die Pose wird beim Wallerangeln mit Pose mit Hilfe einer Posenantenne, oder mittels eines alten Knicklichts fixiert, indem man die Hauptschnur einfach zwischen Knicklicht und Wandung der Schnurführung einklemmt. Wichtig ist es allerdings, mit der Hauptschnur einen halben Schlag um die Antenne der Pose zu legen. Versäumt man dies, zieht sich beim Durchspannen der Montage die Hauptschnur so lange durch die Pose nach oben, bis das Blei am Posenkörper anschlägt. Man angelt somit nicht mehr in der gewünschten Tiefe und geht vermutlich leer aus. Dies sollte möglichst vermieden werden. Der Silikonstopper der beim Wallerangeln mit Pose über dem Blei sitzt dient dazu, das Blei in seiner Position zu halten. Verzichtet man bei der Verwendung von einem Köderfisch auf diesen Stopper und der Fisch steigt nach oben, rutscht das Blei auf der Hauptschnur immer weiter Richtung Pose und man angelt nicht mehr besonders effizient.

Gute Wallerposen findest du hier: Wallerpose

Wallerangeln mit Pose - wie wird die Montage befestigt?

Am anderen Ufer, oder an einer Boje befestigt wird die Montage beim Wallerangeln mit Pose mit Hilfe einer sogenannten Auslegerschnur, die etwa 0,60 Millimeter dick und geflochten sein sollte. Die Auslegerschnur wird am Baum oder der Boje befestigt und so abgelängt, dass man sich bei durchgespannter Montage genau über dem Hotspot befindet. Ans Ende kommt ein kleiner Auftriebskörper, der das Wiederfinden der Auslegerschnur bei Nacht erleichtern soll, sowie ein Karabiner, in den die Reißleine eingehängt wird, die als Verbindung zwischen Montage und Ausleger fungiert. Bekommt man beim Wallerangeln mit Pose einen Biss, reißt die Abrissleine durch und der Waller kann sauber und frei ausgedrillt werden.

Wallerangeln mit Pose - worauf sollte man bei der Pose achten?

Wenn man sich eine Pose für das Wallerangeln mit Pose kaufen möchte, dann sollte man unbedingt darauf achten, dass sie eine sehr hohe Robustheit aufweist. Qualitativ minderwertige Posen halten den harten Anforderungen des Wallerangelns und den Kräften die dabei entstehen nicht lange Stand. Besonders auf eine robuste Schnurführung muss geachtet werden. Bei mangelhaften Modellen schneidet sich die geflochtene Schnur ein, wodurch ein Klemmen irgendwann unmöglich wird. Die Tiefe lässt sich somit nicht mehr sauber fixieren und die Pose wird dadurch unbrauchbar. Beim Wallerangeln mit Pose ist außerdem der Durchmesser, den die Schnurführung der Pose aufweist, sehr wichtig. Er sollte möglichst so bemessen sein, dass sich die Schnur darin mit einem Knicklicht festklemmen lässt. Denn dadurch kann man sich problemlos behelfen, wenn der mitgelieferte Posenstift wieder einmal verloren oder verschlissen ist.

Wallerangeln mit Pose - wie erkennt man den Biss?

Für die Erkennung eines Bisses wird, anders als beim Posenangeln auf andere Zielfische, beim Wallerangeln mit Pose, außer in Ausnahmefällen, nicht darauf geachtet ob, wie weit und wie lange die Pose abgetaucht ist. Um festzustellen was genau am Köder los ist, stellt die Spitze der Angelrute den wichtigsten Indikator dar. An ihr lässt sich mit etwas Übung und Erfahrung genau ablesen ob und wann der Wels den Köder im Maul hat und ob er ihn wieder losgelassen hat. Daraus wiederum gewinnt man beim Welsangeln mit Pose die Information, wann die richtige Zeit für einen Anhieb gekommen ist und kann diesen effektiv setzen.

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Welsangeln mit Pose

14.09.2017 20:01 von Teamangler

Welsangeln mit Pose

Welsangeln mit Pose - Das Posenangeln ist eine effektive Methode für den Fang vieler verschiedener Zielfische. Auch der König unserer Flüsse und Seen, der Wels, lässt sich beim Posenangeln fangen. Das Welsangeln mit Pose kann auf verschiedene Arten ausgeführt werden. Welche Möglichkeiten es dabei gibt und worauf es zu achten gilt, werden wir im folgenden Artikel behandeln.

Welsangeln mit Pose - wie wendet man es an?

Das Welsangeln mit Pose kann auf unterschiedliche Weise ausgeführt werden. Man kann die Posenmontage ganz normal zum stationären Angeln vom Ufer aus benutzen, oder mit ihr aktiv vom Boot aus angeln. Beim Bootsangeln gibt es dann wiederum weitere Unterscheidungen. Aber der Reihe nach...

Welsangeln mit PoseWelsangeln mit Pose - Stationärangeln vom Ufer

Das Stationärangeln bedeutet nichts anderes als das normale Angeln über mehrere Stunden oder Tage vom selben Platz aus. Dabei ist es möglich, die Köder mit Hilfe einer Posenmontage anzubieten. Eine sehr beliebte Art und Weise das Welsangeln mit Pose umzusetzen, ist das Abspannen. Dabei wird die Montage mit Hilfe eines sogenannten Auslegers, der am gegenüberliegenden Ufer befestigt ist, abgespannt. Das heißt, der Köder wird dadurch kontinuierlich an der Stelle gehalten, von der sich der Angler am meisten verspricht. Die Pose fungiert in diesem Moment als Ausgleichskomponente, die die Montage vom Gewicht des Bleis entlastet und zur Einstellung der gewünschten Angeltiefe. Für die Bissanzeige ist der Schwimmer beim Welsangeln mit Pose nicht relevant, da man sich zur Bisserkennung auf die Rutenspitze verlässt. Denn die Spitze der Angelrute signalisiert im Fall eines Bisses exakt, was am Köder passiert. Wesentlich genauer, als es eine Pose anzeigen könnte. Die aufgelisteten Angaben lassen sich vollständig auf das Bojenangeln übertragen. Das Angeln mit der Boje unterscheidet sich nämlich nur durch die Beschaffenheit des Fixpunktes, an dem die Montage angespannt wird, vom Abspannen. Statt an einem Baum oder Strauch, wird die Montage an einem großen Auftriebskörper, der sogenannten Boje, die sich an jedem beliebigen Platz im Gewässer fixieren lässt, angebunden.

Welsangeln mit Pose - Aktivangeln vom Boot

Beim Aktivangeln vom Boot kommen unter anderem auch Posenmontagen zum Einsatz. Beim Welsangeln mit Pose vom treibenden Boot spricht man vom Driftfischen. Die Montage, die dazu verwendet wird, ähnelt sehr stark der, die man auch beim Abspannen oder beim Bojenangeln nutzt. Lediglich auf den kleinen Wirbel, der beim stationären Angeln zum Einhängen der Reißleine über der Pose montiert wird, wird an dieser Stelle verzichtet. Übrig bleiben Pose, Silikonstopper, Blei, Gummiperle und Karabinerwirbel, die in der angegebenen Reihenfolge auf die Schnur gezogen, respektive an deren Ende festgeknotet werden. In den Karabiner des Wirbels wird ein Vorfach eingehängt, dessen Haken in Form, Größe und Anzahl zum verwendeten Köder passen sollten. Je nachdem, welche Pose und welche Bebleiung der Angler auswählt, kann er bestimmen, wie sich die Montage in ihrer Drift verhält.

Gute Posen zum Wallerangeln findest du hier: Wallerpose

Welsangeln mit Pose - Bebleiung für Vordrift

Wenn man den Köder in der Vordrift führen möchte, das heißt, wenn er schneller treiben soll als das Boot, ist es ratsam ein recht kleines Blei an einer recht großen Pose zu montieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine derartige Kombination immer etwas schneller unterwegs ist, als anders kombinierte Blei-Posen-Gespanne. Betreibt man das Welsangeln mit Pose auf diese Art, kommt der Köder beim Wels an, bevor das Boot über den Wels hinweg treibt. Dies ist deshalb interessant, weil davon ausgegangen wird, dass die Welse an stark frequentierten Gewässern gelernt haben, ein Boot mit Gefahr in Verbindung zu bringen und dadurch dann den Köder meiden.

Welsangeln mit Pose - Bebleiung für Nachdrift

Wählt man ein verhältnismäßig schweres Blei in Verbindung mit einer recht kleinen Pose, so bleibt diese Montage in der Regel in der Nachdrift, das heißt hinter dem Boot, das den Fluss hinunter treibt. Solche Montagen eignen sich dazu die Fische zu fangen, die durch die Köder, die sich in der Vordrift befinden, zum Steigen animiert wurden, aber nicht gebissen haben. Ein zweites Mal, lassen sie sich die Gelegenheit auf Fressen in der Regel nicht entgehen.

Welsangeln mit Pose - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Beim Welsangeln mit Pose, respektive bei der Anschaffung der Posen, gibt es zwei grundlegende Kriterien zu beachten. Zum einen sollte man darauf achten, dass die Pose aus einem sehr robusten Material gefertigt ist. Die Anforderungen und die Kräfte, die beim Welsangeln auf die Pose einwirken sind teilweise immens, minderwertiges Material hält diesen Beanspruchungen nicht lange Stand und der Angler hat dementsprechend nur kurzfristig Freude daran. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die Schnurführung der Pose gelegt werden. Diese muss so gefertigt sein, dass die Schnur es nicht schafft sich einzuschneiden und entsprechende Schäden zu erzeugen. Außerdem muss der Durchmesser so groß sein, dass man handelsübliche Knicklichter als Posenstifte benutzen kann. Denn die originalen Stifte können beim Welsangeln mit Pose oftmals recht schnell verloren gehen.

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Welsposen

07.05.2017 11:47 von Teamangler

Welsposen

Welsposen - wie für jede andere Fischart auch, gibt es auch für den Wels spezielle Posen. Allerdings ist Welspose nicht gleich Welspose. So gibt es beispielsweise Ausführungen, die für den Einsatz unter Wasser konzipiert sind. Andere hingegen, werden klassisch auf der Wasseroberfläche angewendet. Und wieder andere werden nur an Auslegern montiert. Was es damit auf sich hat und wo genau die einzelnen Unterschiede liegen, haben wir in folgendem Beitrag für euch zusammengetragen.

Welsposen - welche Posen gibt es?

WelsposenEs gibt viele verschiedene Posen die zum Fang von Welsen dienen. Jede Posenart hat ihre ganz eigenen Aufgaben und ihr ganz eigenes Einsatzgebiet.

Welsposen - Durchlaufposen

Als Durchlaufposen werden Welsposen bezeichnet, die eine Innenführung für die Schnur besitzen. Das heißt, die Schnur wird durch das Innere der Schnur geführt. An einem bestimmten Punkt der Schnur fixiert werden solche Posen normalerweise per Posenstift, der im Lieferumfang enthalten ist, oder per Knicklicht, sofern das Knicki denselben Durchmesser wie der Posenstift aufweist. Solche Durchlaufposen werden bevorzugt beim Abspannen und Bojenfischen eingesetzt, weil die sich mit Hilfe eines halben Schlages bombenfest auf der Schnur arretieren lassen. Dadurch verrutscht die eingestellte Tiefe der Montage auch dann nicht, wenn die Montage richtig stark durchgespannt wird.

Welsposen - Einhängeposen

Einhängeposen sind Welsposen, bei denen die Schnur nicht durch den Posenkörper, sondern durch eine am unteren Ende der Pose angebrachte Öse geführt wird. In der Regel werden solche Posen bevorzugt zum Angeln vom treibenden Boot verwendet. Warum? Weil diese Posen nicht per Posenstift und halbem Schlag, sondern per Schnurstopper an einer bestimmten Stelle der Montage fixiert werden. Im Drill hat das für den Angler den Vorteil, dass er den Stopper einfach auf die Spule aufwickeln kann. Bei Welsposen mit Posenstift, müsste man zuerst den Stift lösen, bevor man den Fisch weiter drillen kann. Vor allem dann, wenn man über tiefem Wasser fischt und die Pose entsprechend eingestellt ist, kommt diese Problematik zum Tragen. Viele werden jetzt sicher fragen, warum man diese Art von Welsposen dann nicht einfach auch beim Abspannen nutzt. Man nutzt sie ganz einfach deshalb nicht, weil sie sich nicht so fest auf der Hauptschnur fixieren lassen, dass beim Durchspannen nicht die Tiefeneinstellung verstellt werden würde.

Welsposen - Unterwasserposen

Unterwasserposen sind Welsposen die, wie der Name bereits andeutet, unter Wasser eingesetzt werden. Ihre Aufgabe besteht darin, den Köder durch ihren Auftrieb vom Boden des Gewässers abzuheben und ihn dadurch attraktiver für die umherziehenden Welse zu machen. Damit dies gelingt, wird die Unterwasserpose auf dem Vorfach unweit des Köders platziert. Unterwasserposen sind in der Regel stromlinienförmig.

Welsposen - Auslegerpose

Bei der Auslegerpose handelt es sich um keine Pose im eigentlichen Sinn. Sie wird am Ende der Auslegerleine befestigt, die beim Abspannen oder beim Bojenangeln die Montage aufnimmt. Ihre Aufgabe ist es, ein Absinken der Auslegerschnur zu verhindern und sie dadurch leichter auffindbar für den Angler zu machen. Deshalb sind Auslegerposen auch häufig grell gefärbt und mit Reflektoren bestückt.

Eine gute Auswahl an Posen findet ihr hier: Wallerposen

Welsposen - welche Aufgabe haben sie?

Nicht immer kommt den aufgezählten Welsposen die Aufgabe zu, einen Biss zu signalisieren, so wie man es von anderen Angelmethoden kennt. Gerade beim Abspannen und beim Wallerangeln mit Boje geht es auch darum, das Blei, welches gebraucht wird, um den Köder auf Tiefe zu halten, zu egalisieren. Theoretisch könnte man diese Montagen nämlich auch ohne Posen fischen. Allerdings müsste der Angler am Ufer dann mit seiner Rute nicht nur die komplette Schnur aus dem Wasser heben, sondern auch das Blei entsprechend weit anlupfen, damit die Hauptschnur gänzlich aus dem Wasser kommt und dem Treibgut aus dem Weg geht. Vor allem beim Angeln auf große Distanzen kommen Ruten und Reißleinen hier an ihre Grenzen. Arbeitet man in solchen Situationen hingegen mit Welsposen, so gleichen diese das Gewicht des Bleis aus. Der Angler muss nun nur noch die Schnur anheben, um dem Treibgut auszuweichen. Zur Bisserkennung dienen Welsposen nur beim aktiven Welsangeln. Bei allen stationären Methoden dient die Rutenspitze als Hauptindikator für eine Attacke.

Welsposen - welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Wer sich neue Wallerposen zum Abspannen und Bojenangeln zulegt, der sollte peinlich genau darauf achten, dass der Durchmesser der Schnurführung exakt so groß ist, dass ein Knicklicht mit ein wenig Kraft problemlos eingeschoben werden kann. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die mitgelieferten Posenstifte oftmals rasch verloren werden. Passiert das bei einer Pose mit zu engem Innendurchmesser, ist guter Rat teuer. Bei Posen, in die ein Knicklicht genau reinpasst, kann man die alten Knicklichter der zurückliegenden Nacht als Ersatz für die verlorenen Posenstifte verwenden. Leider haben nicht alle Hersteller diesen Umstand bei der Entwicklung ihrer Wallerposen bedacht. Deshalb Augen auf beim Posenkauf.

 

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