Wallerangeln Blog

Wallermontage Sommer

15.05.2019 20:30 von Teamangler

Wallermontage Sommer - Die Köder sollten zu dieser Jahreszeit flach angeboten werden!

Die Raubzüge der Welse erfolgen in den heißen Monaten mit hohen Wassertemperaturen oftmals nachts und in flachen Gewässerbereichen, da sich dort das Wasser etwas abgekühlt hat. Diese sind oft nicht tiefer als zwei Meter und es spielt sich alles in unmittelbarer Ufernähe ab, wo die Welse äußerst misstrauisch gegenüber jeglicher Beute sind. Daher gilt es eine Wallermontage Sommer zu wählen, mit der der Wallerköder zum einen flach und zum anderen so unauffällig wie möglich präsentiert werden kann, damit die Welse den fake nicht bemerken. Die Stockmontage oder die Abrissmontage befestigt an überhängenden Ästen oder Bäumen ist hier die erfolgversprechendste Methode, da mit ihr der Köder genau dort punktgenau angeboten werden kann, wo die Waller ihre Raubzüge beginnen. Wer tagsüber in der Hitze eine Chance auf einen Wallerbiss haben möchte, sollte auf das aktive Wallerfischen, in Form des Vertikalangelns, setzen. Vom treibenden Boot wird der Köder immer in Grundnähe geführt, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, irgendwann auf einen faulen Waller zu stoßen, bei dem der Schnappreflex einsetzt. In unserem Wallershop haben wir eine Auswahl verschiedenstes Wallertackle von unterschiedlichen Firmen, mit dem eine erfolgsversprechende Wallermontage Sommer im Handumdrehen geknüpft ist.   

Wo befinden sich die Welse im Sommer auf Beutezug?

Während der warmen Jahreszeit legen die Waller ein ganz bestimmtes Fressverhalten an den Tag bzw. die Nacht. Tagsüber liegen sie bei der Hitze sowie den hohen Wassertemperaturen meist in tiefen Bereichen faul am Gewässergrund und gehen hauptsächlich nach Einbruch der Dämmerung auf Raubzug. Dies geschieht wiederum meist in den Flachwasserbereichen, die sich schnell etwas abgekühlt haben und oftmals nur bis zu zwei Meter Wassertiefe betragen. Im Optimalfall zieht sich dieser flache Bereich langsam ins Wasser, gefolgt von einer stark abfallenden Abbruchkante, wo die Welse schließlich hoch schwimmen, um oberhalb einen reichlich gedeckten Tisch vorzufinden. Daher sollten die Köder genau an dem Übergang vom flachen ins tiefe abgelegt werden, so dass der Wels sofort auf unsere Köder stößt, wenn er auf Nahrungssuche geht.

Welche Wallermontagen sind in der warem Jahreszeit erfolgsversprechend?

Es gilt, den Wallerköder so unauffällig wie möglich in den eben beschriebenen Flachwasserzonen zu präsentieren, da die Welse recht vorsichtig sind und aufgrund der geringen Wassertiefe schnell den Haken an der Sache merken. Eine sehr gute Wallermontage Sommer ist daher die Stockmontage, bei der beispielsweise ein Bambusstock tief in den Gewässerboden gerammt wird und als Fixpunkt dient, um dort die Wallermontage mittels einer Reißleine anzubinden. Hier kann getrost auf eine Pose sowie ein Blei verzichtet werden und der Wallerwirbel samt Vorfach wird direkt an die Hauptschnur geknotet. Die Reißleine wird zusätzlich in den Wirbel geknotet, so dass lediglich der Köder im Wasser hängt, wenn die gesamte Wallermontage auf Spannung gezogen wird. Diese Wallermontage Sommer wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn Niedrigwasser herrscht und Sandbänke freigelegt wurden. Ist der Wasserstand normal, gibt es oftmals die Möglichkeit, seine Wallermontage an überhängenden Bäumen, Ästen oder Sträuchern zu fixieren, die meistens im Uferbereich zu finden sind, so dass der Köder wiederum optimal in den Flachwasserzonen angeboten werden kann.

Wallermontage Sommer - Macht aktives Wallerangeln Sinn?

Wer tagsüber eine realistische Chance auf einen Welsbiss haben möchte, sollte auf das Vertikalangeln vom treibenden Boot zurückgreifen. Diese Wallermontage Sommer besteht lediglich aus einem Bleikopf samt Drilling und Köderfisch, der mit leichten auf und ab Bewegungen vom driftenden Boot am Gewässergrund geführt wird. Aufgrund der Strecke, die zurückgelegt wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass irgendwann ein am Boden ruhender Wels mit dem Köder getroffen wird und der Schnappreflex des Wallers einsetzt. Jetzt gilt es sofort den Anhieb zu setzen, da der Wels die potentielle Beute sofort wieder loslässt. Diese Wallermontage Sommer ist in der Hitze äußerst erfolgsversprechend und es sind tolle Fänge möglich.

Passende Wallerruten zum Angeln im Sommer findest du bei uns: Welsruten

Beitrag lesen »

Knochenmontage

25.01.2019 18:13 von Teamangler

Knochenmontage

Knochenmontage - sie gehörte vor allem in der Anfangszeit der Welsangelei zu den beliebtesten Methoden, um Welse in der Nähe der Wasseroberfläche zu überlisten. Auch heute stellt sie nach wie vor eine fängige Alternative zu den gängigen Montagen fürs Welsangeln dar.

Wie ist die Knochenmontage aufgebaut?

Für die Herstellung der Knochenmontage benötigt man zwei Karabinerwirbel, ein Vorfach mit entsprechendem Haken-System und den so genannten Knochen. Das Vorfach muss zwingend kürzer sein, als der Knochen. Der Knochen selbst, besteht aus zwei großen Auftriebskörpern, beispielsweise Styropor- oder Styrodurkugeln mit 20 - 25 Zentimeter Durchmesser. Beide Kugeln werden über ein stabiles Kunststoffröhrchen in einer Länge von 1,5 - 2 Meter verbunden und zwar so, dass an jedem Ende des Röhrchens eine Kugel sitzt. Außerdem wird ein 300-400 Gramm schweres Blei oder ein Stein mit 1 -2 Kilogramm, der mit einer Reißleine versehen ist, benötigt. Komplettiert wird die Aufzählung durch eine Perle und einen Silikonstopper. Zunächst schiebt man den ersten Wirbel auf die Hauptschnur, gefolgt von Silikonstopper, Perle und letztendlich dem Knochen selbst. Ans Ende der Hauptschnur fixiert man den zweiten Karabinerwirbel, der als Verbindung zum Vorfach dient.

Wie funktioniert diese Wallermontage?

Beim Auslegen der Knochenmontage fungiert das Blei, oder der Stein, als das Gewicht, welches das ganze Gebilde an Ort und Stelle hält. Der Knochen schwimmt währenddessen auf der Oberfläche und hält den Köder dadurch oben. Dadurch, dass das Vorfach nicht länger ist als der Knochen, schafft es der Köder nicht, sich in der Hauptschnur zu verwickeln. Die Länge der Schnur, die zwischen Blei und Kochen gelassen wird, bestimmt den Bewegungsfreiraum, die dem Knochen und damit auch dem Köder gelassen wird. Je länger die bemessen wird, desto größer wird die beangelte Wasserfläche. Die Rute kann dabei sowohl senkrecht aufgestellt, als auch waagerecht abgelegt werden. Bei abgelegten Ruten ist es wichtig, die Bremse entsprechend zu öffnen, um die harten Bisse der Welse abpuffern zu können. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Rute mit einer Leine davor zu sichern, dass sie vom Wels bei Vollkontakt von den  Banksticks gerissen wird.

Welche Vorteile sprechen für die Knochenmontage?

Einer der größten Vorteile, den die Knochenmontage mit sich bringt, ist die Möglichkeit eine extrem große Wasserfläche nach Welsen abzusuchen. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Attacke erhöht sich dadurch drastisch. Der zweite Vorzug, der für sorgloses Angeln sorgt, ist die gewährleistete Sicherheit vor Verwicklungen.

Knochenmontage - welche Nachteile sprechen dagegen?

Hier sind zwei wesentliche Aspekte zu nennen. Durch die Art und Weise, wie die Montage aufgebaut ist, wandert ein Großteil der Kraft, die der Angler beim Anhieb auf die Schnur überträgt, in den Stein oder das Bleigewicht. Das wiederum bewirkt, dass nur eine viel geringere Kraft bis zum Knochen durch- und letztendlich an den Hakenspitzen ankommt. Dieser Umstand schmälert die Hakeigenschaften dieser Montage entscheidend, sodass längst nicht alle Bisse, die man auf die Knochenmontage erhält, verwertet werden können. Ein weiterer Nachteil  ist die große Auffälligkeit des Gebildes, da für die Herstellung des Knochens recht auffällige Komponenten benötigt werden. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Welse verschreckt werden.

Welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln mit der Knochenmontage ist mit allen Fischgrößen zu rechnen. Sowohl kleinere Exemplare, als auch große, alte Tiere wurden und werden auf diese Art nach wie vor überlistet. Ehrlicherweise sollte aber gesagt werden, dass es vermehrt zu Fängen von kleineren und mittleren Welsen kommt. Die Ursache dafür, vermutet man in der recht auffälligen Präsentation, die durch den Einsatz dieser Montage erreicht wird.

Knochenmontage - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Um die recht überschaubaren Hakeigenschaften der Knochenmontage etwas aufzupeppen, kann man sich die Eigenschaften eines gewissen Haken-Typs zu Nutze machen. Der so genannte Circle-Hook wird normalerweise von Fischern im Meer genutzt, die ihre Fische an Langleinen fangen. Da an diesen Langleinen, die mit mehreren hundert Haken ausgestattet sind, niemand einen Anhieb setzen kann, muss der Hakeffekt auf eine andere Art und Weise zu Stande kommen. Und hier kommt der Circle ins Spiel. Durch seine spezielle Formgebung dreht dieser Haken sauber in den Maulwinkel des Fisches, sobald er geringen Druck erfährt. Die Fischer nutzen diese Eigenschaften seit Jahren für sich und auch bei einem Gebilde wie der Knochenmontage, können sie helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Nimmt der Wels den Köder auf und dreht ab, reicht der Druck, der durch den Auftrieb des Knochens erzeugt wird aus, um den Circlehook drehen und greifen zu lassen. Wichtig ist, dass man, wenn man die Knochenmontage mit diesen speziellen Greifern anbietet, im Fall eines Bisses keinen Anhieb setzt. Der Anhieb würde das Eindringen be- und im schlimmsten Fall verhindern. Gerade beim Welsangeln, bei dem der Anhieb ansonsten so wichtig ist, sollte sich der Angler die Notwendigkeit dieser Vorgehensweise stets ins Gewissen rufen, um beim Biss richtig zu reagieren.

Gute Wallerruten findest du hier: Wallerruten

Beitrag lesen »

Wallermontage für Anfänger

12.10.2018 19:26 von Teamangler

Wallermontage für Anfänger

Wallermontage für Anfänger - Das Wallertackle wird während eines Wallerdrills auf Herz und Nieren geprüft, wobei bereits der kleinste Fehler zum Fischverlust führen kann. Daher gilt es beim Bau der gesamten Wallermontage mit äußerster Sorgfalt voran zu gehen, wobei Walleranfänger oftmals mit den komplizierten Wallermontagen überfordert sind. Eine sehr gut geeignete Wallermontage für Anfänger ist die Unterwasserposenmontage, weil sie zum einen sehr leicht sowie mit wenig Wallerzubehör zu knüpfen ist und zum anderen lässt sie sich nahezu an jedem Gewässer einsetzen. Weiterhin ist diese Wallermontage für Anfänger vom Ufer einsetzbar und lässt sich in Kombination mit einem Wallerblei sehr gut werfen. Besonders an Fließgewässern ist die Unterwasserposenmontage unschlagbar, aber auch an Stillgewässern ist sie erfolgsversprechend. Alles in allem ist die Unterwasserposenmontage eine Wallermontage für Anfänger, auf die allerdings auch Profis sehr oft zurückgreifen, weil es ganz einfach eine sehr gute Wallermontage ist. In unserem Wallershop führen wir neben fertigen Unterwasserposenvorfächern natürlich das Wallerzubehör, was für den Bau dieser Wallermontage benötigt wird, so dass jeder ein Vorfach auf seine Bedürfnisse binden kann.      

Wallermontage für Anfänger - Welche Montage ist für Walleranfänger geeignet?

Wallermontage für Anfänger - Beim Drill mit einem Wels wirken große Kräfte auf das gesamte Wallergerät ein und verlangen ihm alles ab, so dass jeder kleinste Fehler, der beispielsweise im Vorhinein beim Bau der Wallermontage gemacht wurde, mit einem Schnurbruch und dem damit verbundenen Fischverlust bestraft werden kann. Daher gilt es beim Bau der Wallermontage sowie des Wallervorfachs äußerst sorgfältig vorzugehen und auf jedes Detail besonders wert zu legen. Gerade für Walleranfänger sind aufgrund fehlender Erfahrung viele Angelmethoden auf Wels äußerst kompliziert und nur sehr schwer zu bauen, so dass immer wieder folgeschwere Fehler auftreten. Daher sind Einsteiger gut damit beraten, erst einmal mit leichten Wallermontagen anzufangen und sich nach und nach den schwereren Sachen zu widmen, wenn die ersten Erfahrungen gesammelt wurden. Eine Wallermontage für Anfänger ist in erster Linie die Unterwasserposenmontage, denn sie benötigt nur sehr wenig Zubehör, ist relativ simpel zu bauen und kann nahezu überall erfolgsversprechend eingesetzt werden.

Wallermontage für Anfänger - Welche Einzelteile werden für die Unterwasserposenmontage benötigt?

Unterwasserposenmontagen gibt es fertig zu kaufen, wobei jeder Wallerangler früher oder später auf Eigenkreationen dieser Wallermontage zurückgreifen wird. Das liegt ganz einfach daran, dass bestimmte Vorfachlängen, Hakenkombinationen oder Unterwasserposen benötigt werden, die nicht als Fertigvorfach zu erwerben sind. Wie erwähnt ist die Unterwasserposenmontage ganz einfach und mit wenigen Zubehörteilen selbst zu bauen und daher eine gute Wallermontage für Anfänger, bei der folgendes Wallerzubehör benötigt wird:

Sea-Boom, Wallerblei und Gummiperle
Die Unterwasserposenmontage ist sehr gut für Uferangler einsetzbar und kann problemlos geworfen werden. Daher wird als erstes ein Sea-Boom auf die Hauptschnur gefädelt, in das ein Wallerblei eingehängt wird. Das Gewicht des Bleies sollte auf die Strömung abgestimmt sein, wobei das Gewicht des Köders berücksichtigt werden sollte, damit die Wallerrute beim Wurf nicht überbelastet wird. Nach dem Sea-Boom folgt eine Gummiperle, die später den Wirbelknoten vor Beschädigungen schützt.

Wallerwirbel
Als nächstes wird ein stabiler Wallerwirbel an das Ende der Hauptschnur geknotet. Dieser kann ein Karabinerwirbel sein, in den das U-Posenvorfach eingehängt wird oder ein Tönnchenwirbel, an den das U-Posenvorfach angeknotet wird.

Unterwasserposenvorfach
Hierfür wird eine monofile (1mm bis 1,3mm) oder geflochtene Vorfachschnur (ab 50kg) benötigt, an dessen Ende ein Wallerdrilling (Größe 2/0 oder 3/0) mit dem no knot gebunden wird. Zusätzlich folgt ein Einzelhaken (Größe 4/0 bis 10/0), der in dem gewünschten Abstand über dem Drilling ebenfalls mit dem no knot befestigt wird. Jetzt folgen ein Stopper, die Unterwasserpose und anschließend ein zweiter Stopper, so dass die U-Pose auf dem Vorfach ca. 10 bis 15cm vor dem Einzelhaken festgestellt werden kann. Zu guter Letzt wird das Vorfach entweder in den Karabinerwirbel eingehängt oder an den Tönnchenwirbel geknotet und die Wallermontage für Anfänger ist einsatzbereit.

Wallermontage für Anfänger - An welchen Gewässern lässt sich die Unterwasserposenmontage einsetzen?

Die Unterwasserposenmontage ist unter anderem eine sehr gute Wallermontage für Anfänger, weil ihr Einsatzgebiet kaum Grenzen kennt und in Flüssen sowie Seen problemlos eingesetzt werden kann. Besonders in Fließgewässern ist die Unterwasserposenmontage fast unschlagbar, denn aufgrund der Strömung streckt sich das Vorfach und der Köder gibt in einem bestimmten Abstand zum Grund ein verführerisches Spiel ab. Köderfisch und Tauwurmbündel sind gleichermaßen gut einsetzbar und äußerst erfolgversprechend.

Alles zum Bauen von Wallermontagen findest du hier: Welsmontage

Beitrag lesen »

Kranmontage

10.08.2018 17:50 von Teamangler

Kranmontage

Diese Montage ist in den letzten Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten. Dennoch eignet sie sich hervorragend dazu, einen Köder an einer beliebigen Stelle im Gewässer, oberflächennah anzubieten.

Kranmontage - wie ist sie aufgebaut?

Der Aufbau der Kranmontage ist vergleichsweise kompliziert. Zuerst, fädelt man einen Karabinerwirbel auf die Hauptschnur. Anschließend folgen der so genannte Kran, danach ein weiterer Karabinerwirbel. Dieser wird am Ende der Hauptschnur fixiert und dient als Verbindungsstelle zum Vorfach. Der Kran selbst besteht aus einem großen Auftriebskörper, beispielsweise einer Styroporkugel mit 20 - 25 Zentimeter Durchmesser. Mittig durch diese Styroporkugel wird ein 1 - 1,5 Meter langes Stück Kunststoff-Röhrchen gesteckt und zwar so, dass es an beiden Seiten etwa gleich weit übersteht. Genau mit diesem Röhrchen, wird der Kran auf die Schnur gezogen. Für den Praxiseinsatz der Kranmontage, muss in den Wirbel, der oberhalb des Krans auf der Schnur sitzt, ein Blei mit 300 - 400 Gramm, oder ein Stein mit Reißleine eingehängt werden.

Wie funktioniert diese Wallermontage?

Das Blei oder der Stein der Kranmontage werden genutzt, um die Montage an einem gewünschten Platz im Gewässer am Grund zu verankern. Das Blei sinkt zu Boden, der Auftriebskörper bleibt an der Wasseroberfläche. Hat man die Rute am Ufer positioniert, bringt man Spannung auf die Schnur. Dieses Spannen verursacht, dass die zum Blei gerichtete Seite des Kran-Röhrchens unter die Wasseroberfläche gezogen wird. Dadurch, dass die Kugel ab diesem Moment einen Drehpunkt darstellt, wird die andere Seite des Röhrchens entsprechend angehoben und steht dann, je nach Spannung die erzeugt wird, schräg nach oben. Dieser Hubeffekt, zieht das Vorfach und den Köderfisch natürlich mit sich. Bildhaft gesprochen könnte man sagen, der Köder wird vom Kran angehoben und dadurch in unmittelbarer Nähe der Oberfläche gehalten.

Für welche Gewässer eignet sie sich die Krankmontage?

Prinzipiell eignet sich diese Montage für jegliche Gewässertypen. Schnellfließende Passagen beangelt man jedoch besser auf eine andere Art und Weise. Bevorzugt im Stillwasser kommt die Kranmontage beim Welsangeln zum Einsatz. Auch für Angler, die an der Oberfläche angeln möchten, aber kein Boot zum Abspannen benutzen dürfen, ist der Kran eine Alternative.

Welche Vorteile sprechen für diese Welsmontage?

Als Vorteil der Kranmontage kann genannt werden, dass es mit ihr auch dort möglich ist, oberflächennah zu präsentieren, wo weit und breit kein Fixpunkt vorhanden ist, um mit Abspannmontagen zu agieren. Hierdurch hat man die Möglichkeit eine größere Wasserfläche zu beangeln, da man sich nicht auf einen Bereich beschränken muss, an dem sich eine Abspannmontage präsentieren lässt. Dies lässt die Fangchancen selbstredend wachsen.

Welche Nachteile sprechen dagegen?

Einer der größten Nachteile dieser Präsentation ist der oftmals schlechte Hakeffekt. Dadurch, dass die Kraft des Anglers, die er beim Anhieb aufbringt, größtenteils in den Stein oder das Blei wandert, sinkt die Chance den beißenden Fisch zu haken immens. Behelfen kann man sich hier, indem man auf Circle-Hooks zurückgreift. Diese Kreishaken sind dafür gemacht, sich ohne Anhieb selbst zu haken und sorgen deshalb für eine bessere Bissausbeute beim Angeln mit der Kranmontage.

Kranmontage - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Vom Nachwuchswels bis zum größten Fisch des Gewässers ist hierbei mit Allem zu rechnen. In viel befischten Gewässern kann es allerdings vorkommen, dass vermehrt kleinere Fische darauf reinfallen. Die größeren, erfahrenen Exemplare schöpfen aufgrund des recht komplizierten Aufbaus und der auffälligen Montagekomponenten schnell Verdacht, suchen das Weite oder stellen das Fressen in diesem Bereich des Gewässers ein.

Muss ich die Rute bei der Krankmontage immer senkrecht aufrichten?

Die klare Antwort lautet: Nein! Neben den standardmäßigen Senkrechtrutenhaltern ist es auch möglich, diese Montage mit Banksticks, ähnlich wie beim Karpfenangeln zu fischen. Jedoch ist dann etwas Fingerspitzengefühl vom Angler gefragt, da dieser die Rolle soweit schließen muss, dass der Kran sich heben lässt. Gleichzeitig muss aber gewährleistet sein, dass der Wels beim Biss Schnur abziehen kann, ohne die komplette Rute abzuräumen. Der Mittelweg macht's in diesem Fall, mit ein wenig Übung hat man den richtigen Punkt schnell raus. Dennoch sollte man die Rute mittels einer Leine, die am Rollenfuß und an einem der Sticks befestigt wird, davor schützen, ins Wasser gerissen zu werden. Idealerweise ist diese Leine so lang, dass mit ihr auch problemlos gedrillt werden kann.

Welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Da beim Drillen von Welsen stets große Kräfte wirken, ist es leider normal, dass die gebastelten Kräne, die bei der Kranmontage eingesetzt werden, oftmals nach wenigen Fischen hinüber sind. Gerade das Styropor ist anfällig, reißt gerne aus und verliert dadurch seine Funktion. Besser geeignet ist hier Styrodur. Es hat ähnliche Eigenschaften wie Styropor, aber eine längere Haltbarkeit. Außerdem sollte jeder, der seiner Hauptschnur einen Gefallen tun möchte darauf achten, dass die Enden der Röhrchen sehr glatt geschliffen sind. So können mögliche Schäden und damit verbundene Fischverluste vermindert oder bestenfalls ausgeschlossen werden.

Gutes Zubehör für Wallermontagen findest du hier: Wallermontage

Beitrag lesen »

Wallerangeln in der Steinpackung

06.07.2018 10:33 von Teamangler

Wallerangeln in der Steinpackung

Warum ist das Wallerangeln in der Steinpackung erfolgsversprechend?

Wallerangeln in der Steinpackung - Viele Flüsse weisen Steinpackungen auf, die oftmals steil in das Wasser abfallen. Solche Hotspots können sehr gute Angelplätze für große Welse sein. Tagsüber lauern die Fische in den Tiefen am Kantenfuß, wo sie im sauerstoffreichen Wasser ruhen. Gegen Abend werden sie aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche. Hierzu schwimmen sie teilweise die Kante hoch, um auf Beutejagd zu gehen. Im oberen Drittel der Steinpackungen befinden sich häufig kleine Weißfische, die zwischen den Steinen Deckung suchen. Das wissen allerdings auch die Rapfen, die wiederum die Steinpackungen nach kleinen Beutefischen absuchen. Der Rapfen gehört zur Leibspeise von Großwelsen, so dass man an Steinschüttungen sehr gute Chancen auf kapitale Welse hat. Gibt es keine Rapfen in dem jeweiligen Gewässer, so sind solche Spots dennoch sehr gut zum Welsangeln geeignet. Auch Zander verfolgen ein ähnliches Schema, wie der Rapfen, und auch sie stehen beim Wels weit oben auf der Speiseliste.

Welche Welsmontagen eignen sich zum Wallerangeln in der Steinpackung?

Wallerangeln in der SteinpackungBeim Wallerangeln in der Steinpackung eignet sich sehr gut die Unterwasserposenmontage. Das Vorfach sollte in etwa eine Länge von zwei Meter aufweisen, damit man den Welsköder sehr gut präsentieren kann. Beim Auslegen der Wallermontagen sollte man die komplette Steinschüttung mit Ködern abdecken. Eine Montage sollte hierbei im oberen Bereich der Steinpackung auf eine große Entfernung in ungefähr zwei Metern Wassertiefe abgelegt werden. Der nächste Wallerköder folgt in einer Tiefe von etwa 2-3m, die rund 20m kürzer abgelegt wird, als die vorige. So lässt sich die gesamte Steinpackung fächerförmig mit Ködern abdecken, bis letztendlich eine Montage am Kantenfuß mit der kürzesten Entfernung zum Angelplatz liegt. So merkt man schnell, in welcher Wassertiefe die Welse fressen. Erfolgt beim Wallerangeln in der Steinpackung ein Biss, so sollte man direkt mit dem Schlauchboot über den Fisch fahren. Dabei treibt man mit der Strömung und somit von den anderen Montagen weg, wodurch die Gefahr auf Verwicklungen nahezu ausgeschlossen werden kann.

Sollte man die Montage beim Welsangeln in der Steinschüttung umlenken?

Das Wallerangeln in der Steinpackung ist nicht ganz einfach. Die Steine weisen scharfe Kanten auf, die der Wallerschnur bei einem Biss zum Verhängnis werden können. Die Hauptschnur sollte man unmittelbar nach der Köderablage über das Ufer umlenken. Dadurch befindet sich nur wenig Schnur im Wasser, wodurch sie nicht dem gesamten Strömungsdruck ausgesetzt ist und auch die Angriffsfläche für Dreck und Treibgut gering bleibt. Allerdings sollte man beim Umlenken darauf achten, den Umlenker so hoch anzubinden, dass die Angelschnur nicht direkt über die Steine verläuft. Erfolgt ein Biss beim Wallerangeln in der Steinpackung, so fällt die Schnur runter und auch jetzt kann es zu Problemen mit den Steinen kommen. Daher gilt es erst mit dem Schlauchboot über den Fisch zu fahren und erst dann Druck aufzubauen. Es empfiehlt sich beim Wallerangeln in der Steinpackung die Verwendung einer Schlagschnur, die eine hohe Abriebfestigkeit aufweist und somit resistenter gegen die Steine ist.

Welches Wallertackle eignet sich für diese Wallerangelei?

Beim Wallerangeln in der Steinpackung wird das gesamte Wallertackle einer großen Belastung ausgesetzt. Zudem ist jederzeit mit einem Großwels zu rechnen. Daher sollte man nur Wallertackle verwenden, das auch auf das Wallrangeln ausgelegt ist. Die Wallerruten sollten stabil sein und dennoch eine gute Aktion aufweisen, damit die Fluchten eines kampfstarken Wallers abgefedert werden. Es reichen Welsruten mit einer Länge von 2,40m bis 2,70m vollkommen aus, da man die Schnur schließlich über das Ufer umlenkt. Als Rollen sind robuste Wallerrollen mit einer stabilen Achse, einem robusten Getriebe und einem gut funktionierenden Bremssystem sehr wichtig. Diese gilt es mit einer abriebfesten Hauptschnur zu bespulen, die in etwa 0,70mm aufweisen sollte. Kommt eine Schlagschnur von ungefähr 1mm dicke beim Wallerangeln in der Steinpackung zum Einsatz, so reichen auch Hauptschnüre von 0,55 bis 0,60mm aus.

Gute Wallerruten zum Wallerangeln in der Steinpackung findet ihr hier: Wallerruten

Beitrag lesen »

Black Cat Ball Vertikalkopf

22.06.2018 08:46 von Teamangler

Black Cat Ball Vertikalkopf zum Wallerangeln

Was sind die Merkmale vom Black Cat Ball Vertikalkopf?

Black Cat Ball Vertikalkopf - Der Bleikopf wurde zum aktiven Welsangeln entwickelt und dient zum Vertikalangeln vom Boot. Mit dem Kopf lassen sich sehr gute Vertikalsysteme für den Einsatz mit Köderfischen und Gummiködern kreieren. Das Bleigewicht ist mit einer abschirmenden Gummischicht überzogen, wodurch der Vertikalköder nahezu geräuschlos auf dem Gewässerboden aufsetzt. Zudem unterstützt der runde nach unten abgeflachte Vertikalkopf den Effekt für eine unauffällige Köderpräsentation. Zwei im 90 Grad Winkel austretende Edelstahl-Ösen bieten einen Fixpunkt für die Hauptschnur sowie für die Vorfachschnur samt Wallerhaken. Durch diese Konstruktion werden eine schnelle Ködermontage und vor allem eine gestreckte Köderpräsentation ohne Verwicklung erzielt. Den Black Cat Ball Vertikalkopf gibt es sowohl in schwarz als auch in selbstleuchtend und in verschiedenen Gewichten.

Den Black Cat Ball Vertikalkopf zum Wallerangeln findet ihr hier: Black Cat Ball Vertikalkopf

Welche Vertikalmontage eignet sich für Black Cat Ball Vertikalkopf?

Black Cat Ball VertikalkopfAn der vorderen Öse vom Black Cat Ball Vertikalkopf lässt sich das Wallervorfach anknoten. Hierzu montiert man einen Wallerdrilling der Größe 2/0 an das Ende einer geflochtenen Vorfachschnur. Je nach Ködergröße sollte man das Vorfach auf eine geeignete Länge abschneiden und an das Ende eine Schlaufe binden. Mittels der Schlaufe lässt sich die Schnur in einen Einzelhaken der Größe 6/0 einschlaufen, ehe der Einzelhaken mit dem no-knot gebunden wird. Die Vorfachschnur des Einzelhakens sollte eine Länge von 20cm bis 40cm aufweisen und auf kompletter Länge mit einem Tube versehen werden. Anschließend lässt sich die Vorfachschnur an die vordere Öse vom Black Cat Ball Vertikalkopf knoten. Der lange Tube sollte von den Wicklungen des Einzelhakens bis über die Öse der Bleikopfes reichen. Dadurch ist die gesamte Vertikalmontage versteift und man kann eine tolle Köderführung erzielen. An die obere Öse des Vertikalkopfes kann man eine geflochtene Vorfachschnur montieren und sie mit der Hauptschnur verbinden.

Welche Köderfische sind für das Vertikalsystem geeignet?

Beim Vertikalangeln mit dem Black Cat Ball Vertikalkopf lassen sich verschiedene Köderfische einsetzen. Es empfehlen sich unter anderem Karauschen und Brassen mit einer Länge von ungefähr 20 bis 25cm. Der Köderfisch lässt sich mittels des Einzelhakens im Maul befestigen und anschließend mit einem Baitstop sichern. Der Drilling lässt sich nun im hinteren Bereich in die Afterflosse oder die Flanke des Wallerköders montieren. Es gilt darauf zu achten, dass die Vorfachschnur zwischen Einzelhaken und Drilling nicht zu lang oder zu kurz ausfällt. Ist sie zu lang, so macht die Schnur einen Bogen an der Flanke des Köderfisches. Ist sie hingegen zu kurz, so erhält der Köderfisch einen Knick. Daher sollte man die Vorfachschnur beim Binden zwischen Einzelhaken und Drilling ein paar Zentimeter länger lassen. Fällt der Köderfisch kleiner aus, so kann man die überflüssige Schnur um den Einzelhaken drehen und das Vorfach somit kürzen. Dadurch lässt sich das Vertikalsystem für unterschiedliche Ködergrößen verwenden.

Wie erfolgt die Köderführung mit dem Vertikalsystem?

Beim Vertikalangeln geht es nicht darum, einen jagenden Wels zu beangeln, sondern die am Boden ruhenden Waller geraten in unsere Hauptaugenmerk. Es gilt mit dem Black Cat Ball Vertikalkopf den Gewässergrund abzusuchen. Hierbei lässt man vom driftenden Boot den Vertikalköder senkrecht bis zum Boden. Anschließend wird der Köder mit leichten auf und ab Bewegungen langsam geführt. Hierbei trifft man im besten Fall einen ruhenden Wels am Kopf, so dass der Schnappreflex einsetzt. Jetzt muss man sofort anschlagen, denn andernfalls spuckt der Wels den Köder wieder aus. Schließlich hat er keinen Hunger, sondern er versucht den Eindringling lediglich zu verscheuchen. Der Gummischicht vom Black Cat Ball Vertikalkopf sorgt für ein geräuschloses Aufsetzen auf dem Gewässergrund. Viele Welse haben mittlerweile schon die Bekanntschaft mit Vertikalanglern gemacht, so dass die Fische durch ein lautes Aufsetzen verscheucht werden, noch ehe man mit dem Vertikalsystem in seine Nähe kommt.

Beitrag lesen »
Nach oben