Wallerangeln Blog

Wallerangeln auf große Welse

15.06.2018 09:33 von Teamangler

Wallerangeln auf große Welse in Flüssen

Lässt sich das Wallerangeln auf große Welse gezielt ausüben?

Wallerangeln auf große Welse - Das Angeln auf Großwelse muss kein Glücksspiel sein. In verschiedenen Gewässern und bei unterschiedlichen Angelbedingungen lassen sich die kapitalen Waller gezielt überlisten. Natürlich bleibt es auch hier nicht aus, dass mal ein kleiner Bartelträger den Köder nimmt. Dafür lassen sich die Chancen auf einen Ausnahmefisch trotzdem steigern. Hierzu sollte man sich in die Fische hineinversetzen. Hindernisse im Wasser sind oftmals ein Anzeichen für einen Großwels. Ein versunkener Baum stellt häufig das Wohnzimmer eines solchen Kolosses dar. Hier gilt es ihn zu beangeln. Der Köder muss so nahe wie möglich an dem Unterstand präsentiert werden, um gute Chancen auf den Biss zu haben. Aber nicht nur Hindernisse sind ein Anhaltspunkt, sondern auch bei Niedrigwasser können die großen Fische beispielsweise häufig ausgemacht werden. Wer es auf die Großen abgesehen hat, der sollte sich ein paar Tage Zeit nehmen und das Gewässer genauestens mit dem Echolot erkunden.

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Wo halten sich die Großwelse bei Niedrigwasser auf?

Wallerangeln auf große WelseErhält der Sommer Einzug ins Land und die Temperaturen schnellen nach oben, so sinkt oftmals der Pegel der Flüsse. Die Uferbereiche und somit die Unterstände der Großwelse liegen plötzlich frei. Jetzt sollte man beim Großfischangeln nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Ganz im Gegenteil. Die Wassertemperaturen sind mittlerweile stark angestiegen und die Strömung ist schwächer geworden. Während die kleinen Welse trotzdem häufig in Ufernähe zu finden sind und Jagd nach den Brutfischen machen, ziehen sich die kapitalen Exemplare etwas zurück. Sie suchen Bereiche auf, wo die Strömung noch stärker ist. Stark abfallende Kanten mit tiefen Bereichen sind jetzt Spots, die in unser Hauptaugenmerk beim Wallerangeln auf große Welse rücken. Diese liegen meist in Strömungsbereichen, wo die Riesen vergleichsweise viel Sauerstoff vorfinden. Das Wallerangeln auf große Welse ist jetzt recht einfach und mit der Unterwasserposenmontage und geeigneten Hotspots lassen sich die Großwelse meist selektieren.

Wo stehen die Chancen auf kapitale Waller bei normalem Wasserstand gut?

Während der meisten Phasen herrscht oftmals ein normaler Wasserstand. Auch hier lassen sich die Chancen auf einen Biss beim Wallerangeln auf große Welse über die Wahl des Angelplatzes steigern. Gerade Buhnenbereiche sind an Flüssen sehr gute Angelstellen. Hier sollte man die tiefsten Buhnen für die Angelsession auswählen. Erfahrungsgemäß ist dies oftmals die erste oder letzte Buhne an Strecken mit vielen Buhnenfeldern. In den Buhnenfeldern selbst treiben viele halbstarke Welse ihr Unwesen. Die großen Fische lauern meist etwas weiter draußen. Am Buhnenkopf ist die Strömungskante optisch sehr gut zu erkennen, die als Anhaltspunkt dient. Es gilt von dieser Linie die nächste Kante Richtung Flussmitte mittels des Echolotes zu finden. Meist ist sie nicht weit von der Strömungskante entfernt. Zudem ist hier keine steil abfallende Kante notwendig, sondern es reichen kleine Kantenverläufe von 20cm vollkommen aus. An solchen Spots stehen die Chancen beim Wallerangeln auf große Welse sehr gut.

Ist die Ködergröße ausschlaggebend zum Wallerangeln auf große Welse?

Der Wels ist unser größter einheimische Raubfisch. Dass bedeutet aber nicht gleich, dass dementsprechend auch ein großer Köder für den Erfolg ausschlaggebend ist. Natürlich fallen die Köder meist größer aus, als beispielsweise beim Hechtangeln. Trotzdem ist keine Brasse von 2 bis 3kg das Erfolgsrezept beim Wallerangeln auf große Welse. Ganz im Gegenteil, denn häufig sind es kleinere Köderfische, die den Ausnahmefisch an den Haken bringen. Köderfische in der Größe einer Satzforelle sind häufig eine gute Wahl. Zudem ist die Fischart oftmals entscheidender, als die Ködergröße. Rapfen und Alande sind hier beispielsweise sehr gute Köder, bei denen gerade die Großwelse nicht nein sagen können. Zudem gehört das sogenannte Double oder Triple zu meinen bevorzugten Welsködern beim Wallerangeln auf große Welse. Hierbei befinden sich entweder zwei oder drei handlange Köderfische an einem Wallersystem, die jeweils an einem separaten Wallerhaken übereinander per Maulköderung angebracht werden.

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Wallerangeln vom Ufer

08.06.2018 07:15 von Teamangler

Wallerangeln vom Ufer

Kann man das Wallerangeln vom Ufer erfolgversprechend ausüben?

Wallerangeln vom Ufer - Oftmals kommt beim Angeln auf Wels ein Boot zum Einsatz. Es dient zum einen als Auslegeboot zum Ausbringen der Wallermontagen und zum anderen als Drillboot zum Drillen eines Wallers. Wer kein Boot zur Verfügung hat, der ist nicht gleich aufgeschmissen und kann dennoch erfolgversprechend auf Wels angeln. Allerdings kommen beim Wallerangeln vom Ufer andere Welsmontagen bzw. abgeänderte Wallermontagen zum Einsatz. Einen Abrissstein mit der Wallerrute auszuwerfen, ist nahezu unmöglich. Daher sollte man Methoden verwenden, die zum Wurfangeln geeignet sind. Des Weiteren sind gute Gewässerkenntnisse beim Wallerangeln vom Ufer vorteilhaft, damit man nicht im Dunkeln fischt, sondern ungefähr weiß, wo man seinen Köder präsentiert. Oftmals drehen die Welse an den Kantenbereichen ihre Runden und gehen dort auf Beutejagt. Daher sollte man vor dem Angeln das Gewässer mit einer Posenmontage ausloten. Schnell findet man so die Gewässereigenschaften und die markanten Stellen unter Wasser heraus.

Welche Angelmethode eignet sich zum grundnahen Uferangeln auf Wels?

Beim Wallerangeln vom Ufer sollte man beachten, dass man den Wallerköder nicht auf sondern über dem Gewässergrund präsentiert. Die Welse ruhen zwar meist auf dem Boden, aber zur Nahrungsaufnahme begeben sich die Fische in höhere Wasserregionen. Daher ist eine Unterwasserposenmontage sehr gut zum Wurfangeln geeignet. Das Vorfach besteht je nach Köder aus einem bis zwei Wallerhaken. Im Abstand von ungefähr zehn Zentimeter folgt die U-Pose, die mittels zweier Stopper auf der Vorfachschnur fixiert wird. Die Vorfachlänge sollte so lang ausfallen, dass man sie gerade eben noch beim Wallerangeln vom Ufer werfen kann. Vorfachlängen zwischen 1,80m und 2m sind sehr gut geeignet, um den Köder in einem angemessenen Abstand zum Grund präsentieren zu können. Auf der Hauptschnur ist ein Sea Boom empfehlenswert, in dem man das Wallerblei einhängt. Anschließend folgen eine Gummiperle als Knotenschutz und der Wallerwirbel, in dem man das U-Posenvorfach montiert.

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Welche Angelmethode eignet sich zum Wallerangeln an der Wasseroberfläche?

Es gibt Phasen, da jagen die Welse großenteils an der Wasseroberfläche. Eine herkömmliche Posenmontage würde allerdings nach dem Auswerfen sehr schnell vom Hotspot wegtreiben. Für dieses Einsatzgebiet ist die Knochenmontage empfehlenswert. Mit ihr lässt sich der Wallerköder an der Wasseroberfläche präsentieren, wo er an einer und derselben Stelle seine Lockwirkung entfalten kann. Diese Wallermontage eignet sich sehr gut zum Wallerangeln vom Ufer, da sie sich ohne Boot ausbringen lässt. Der Knochen besteht aus einer Aluminium Stange von ca. einem bis 1,50m Länge. An den Enden befindet sich jeweils eine große Styroporkugel als Auftriebskörper. Durch die Alustange verläuft eine Wallerschnur, an dessen Enden sich jeweils ein Wallerwirbel befindet. Auf der einen Seite wird der Knochen in den Wirbel der Hauptschnur gehängt, während sich an dem anderen Wallerwirbel das Welsvorfach befindet. Auf der Hauptschnur empfiehlt sich ein ungefähr 250g schweres Wallerblei, wodurch die Montage nicht wegtreiben kann.

Wie kann ich die Knochenmontage beim Wallerangeln vom Ufer auslegen?

Welsangeln vom UferWer beim Wallerangeln vom Ufer die Knochenmontage einsetzen möchte, für denjenigen ist die Zwei-Ruten-Technik eine einfache Möglichkeit zum Auslegen der Wallermontage. Wie der Name schon sagt, kommen dafür zwei Ruten zum Einsatz. Als zweite Rute kann beispielsweise eine Spinnrute verwendet werden, an dessen Ende sich ein Wirbel befindet. Dieser Wirbel wird in den Wallerwirbel der Welsrute eingehängt. Der Rollenbügel der Spinnrute bleibt geöffnet und anschließend wirft man mit der Welsrute das Wallerblei aus. Jetzt bleibt der Bügel der Wallerrolle geöffnet und der Wallerwirbel lässt sich mit der Spinnrute einholen, während das Wallerblei am Grund liegen bleibt. Zu guter Letzt hängt man den Knochen samt Vorfach und Köder in den Wallerwirbel und dreht ihn mittels der Wallerrute über das Grundblei. Die Knochenmontage befindet sich schließlich senkrecht über dem Blei und kann nicht wegtreiben. Je nach Länge des Wallervorfachs befindet sich der Köder jetzt unter der Wasseroberfläche.

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Wallerangeln bei Hochwasser

18.05.2018 08:13 von Teamangler

Wallerangeln bei Hochwasser

Ist das Wallerangeln bei Hochwasser erfolgversprechend?

Wallerangeln bei Hochwasser - An verschiedenen Flüssen gibt es immer wieder Hochwasserperioden. Sei es durch Regen oder Schmelzwasser, der Pegel eines Flusses kann schnell in die Höhe schnellen. Steigen die Gewässer an, so entsteht in relativ kurzer Zeit eine starke Strömung. Zudem bilden sich Überflutungsgebiete an den Uferbereichen. Die Brassen, Rotaugen und andere Weißfische suchen Schutz vor dem reißenden Pegel und schwimmen eben auf die überfluteten Uferbereiche. Dort ist das Wasser meist sehr ruhig und die Friedfische finden hier zum einen viel Nahrung und zum anderen beruhigte Plätze vor der Strömung. Die Welse wissen dies natürlich auch, so dass den Raubfischen ein reichlich gedeckter Tisch in den Überflutungsgebieten erwartet. Oftmals geraten die Waller zu diesen Zeiten in einen echten Fressrausch. Sinkt das Wasser anschließend wieder, so ruhen die Welse vollgefressen über mehrere Tage und sogar Wochen am Gewässergrund. Daher ist das Wallerangeln bei Hochwasser stets eine erfolgversprechende Zeit.

In welchen Flüssen ist das Wallerangeln bei Hochwasser sinnvoll?

Wallerangeln bei HochwasserIm Grunde lässt sich das Wallerangeln bei Hochwasser in jedem Fluss ausführen. Allerdings ist es sinnvoll, wenn der Fluss viele flache Uferbereiche, angrenzende Wiesen und Bäume im Uferbereich aufweist. Diese werden bei einem steigenden Pegel überflutet, so dass tolle Ruheplätze für den Futterfisch entstehen. Begradigte und künstlich angelegte Flüsse mit hohen Steinpackungen sowie Spundwände am Ufer sind weniger geeignet. Dort steigt das Wasser und es entstehen ganz einfach keine Überflutungsgebiete. Hier gestaltet sich das Angeln als sehr schwierig. Gerade vom italienischen Po kennt man die Hochwasserphasen und die damit verbundenen Erfolgschancen. Ähnlich sieht es bei uns am Rhein aus, wo ein vorzügliches Wallerangeln bei Hochwasser stattfinden kann. Es gibt natürlich noch viele weitere große und kleine Flüsse, wo man bei dieser Angelei wahre Sternstunden erleben kann.

Welche Montagen sind zum Wallerangeln bei Hochwasser geeignet?

Das Wallerangeln bei Hochwasser in den Überflutungsgebieten läuft relativ einfach ab. In den meisten Bereichen findet man Sträucher, Bäume, Äste und andere Hindernisse, die teilweise mit Wasser bedeckt sind. Diese stellen allesamt eine tolle Möglichkeit dar, um die Welsmontagen anzubinden. Dazu befestigt man einen Ausleger an dem Hindernis. Die Auslegerschnur sollte man so lang wählen, dass diese kurz vor dem Hotspot endet. Anschließend folgt eine Reißleine, mit der die fertige Posenmontage später verbunden wird. Für diese Angelei ist ein kleines Auslegeboot nötig, um die Wallermontagen ausbringen zu können. Des Weiteren sollte man den Drill mit einem Wels stets vom Boot ausüben. So befindet man sich schnell über dem Frisch und kann ihn von Hindernissen fernhalten. Vom Ufer gestaltet sich der Drill als sehr schwierig. Ehe man sich versieht, hat sich der gehakte Wels meistens schon im versunkenen Gehölz festgesetzt. Zudem versucht der Waller sofort in den Hauptfluss zu schwimmen, wo die rasante Strömung herrscht. Hat ein Großwels diese erreicht, ohne sich vorher festzusetzen, so lässt er sich vom Ufer kaum noch bändigen.

Welches Tackle ist zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlenswert?

Beim Welsangeln sollte man in Bezug auf das Wallertackle keine Kompromisse eingehen. Es sollte Angelgerät verwendet werden, das auch auf das Wallerangeln ausgelegt ist und den Belastungen standhält. Zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlen sich Ruten zwischen 2,70m bis 3m. Umso weiter der Anbindepunkt entfernt ist, desto länger sollte man die Wallerrute wählen. Dadurch lässt sich später die Montage gut durchspannen und die Hauptschnur komplett aus dem Wasser bekommen. Ein starkes Rückgrat mit einer guten Aktion sind wichtig, damit man den Wels von Hindernissen fernhalten kann, die Fluchten aber abgefedert werden und der Haken nicht ausschlitzen kann. Natürlich sollte man auch auf eine robuste Wallerrolle mit einer dicken Achse, einem stabilen Getriebe und einem gut funktionierenden Bremssystem zurückgreifen. Als Wallerschnur empfiehlt sich ein Durchmesser von ungefähr 0,70mm. Wer eine dünnere Schnur verwenden möchte, der sollte eine dicke Schlagschnur zum Wallerangeln bei Hochwasser vorschalten. Eine hohe Abriebfestigkeit ist nämlich sehr wichtig, da die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass der Fisch während des Drills mit einem Hindernis in Kontakt gerät.

Gute Wallerruten zum Wallerangeln bei Hochwasser findet ihr hier: Wallerruten

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Wallerangeln mit Boilies

27.04.2018 08:21 von Teamangler

Wallerangeln mit Boilies

Wie lässt sich der Köder beim Angeln mit Boilies erfolgversprechend präsentieren?

Wallerangeln mit Boilies - Wer das Boilieangeln auf Wels betreiben möchte, der sollte ein geeignetes Wallervorfach wählen. Die Wallerboilies lassen sich mit einer Haarmontage präsentieren, wie es auch beim Karpfenangeln der Fall ist. Der Unterschied liegt darin, dass das Angelzubehör beim Wallerangeln mit Boilies robuster ausfällt. Es sollte nur Material verwendet werden, das auf das Welsangeln ausgelegt ist. Als Vorfachschnur empfiehlt sich ein geflochtenes Vorfachmaterial mit einer Tragkraft von bis zu 100kg. Diese Vorfachschnur bietet eine hohe Abriebfestigkeit gegen die harten Zahnplatten des Wallers. Das Wallervorfach lässt sich nun mit einem Wallerhaken versehen, den man mittels dem no knot anbindet. Hierbei gilt es darauf zu achten, dass man das Haar so lang lässt, dass sich später mehrere Boilies aufziehen lassen. Als Wallerhaken sind Circle Hooks empfehlenswert. Diese drehen sich bereits bei wenig Druck in das Wallermaul, so dass ein guter Selbsthakeffekt entsteht.

Welche Montage eignet sich zum Welsangeln mit Boilies?

Die Welsmontage zum Wallerangeln mit Boilies ähnelt wiederum einer Karpfenmontage. Ein Sea Boom auf der Hauptschnur dient zur Aufnahme eines Wallerbleies. Dieses Gewicht sollte mindestens 250g aufweisen, damit ein guter Selbsthakeffekt entstehen kann. Daher sollte man vor den Sea Boom ein bis zwei Gummistopper setzen, damit der Wels nach dem Biss unmittelbar mit dem Bleigewicht in Kontakt gerät. Nach dem Boom sorgt eine Gummiperle für den Schutz des Wirbelknotens, damit dieser nicht beschädigt wird. Anschließend folgt ein Wallerwirbel. Hier lässt sich ein Kugellagerwirbel bzw. ein Tönnchenwirbel montieren, in den man das Haarvorfach knoten. Als Alternative bieten sich Karabinerwirbel an. Hier lässt sich das Wallervorfach einhängen und schnell austauschen. Zu guter Letzt muss lediglich der Boilieköder auf das Haarvorfach gefädelt werden und die Wallermontage zum Wallerangeln mit Boilies ist einsatzbereit.

Gute Wallermontagen zum Wallerangeln mit Boilies findet ihr hier: Wallermontagen

An welchen Gewässern ist das Wallerangeln mit Boilies sinnvoll?

Wallerangeln mit BoiliesDas Wallerangeln mit Boilies lässt sich sowohl an Teichen und Seen als auch an Fließgewässern ausüben. Allerdings kennen die Welse die Nahrungsquelle aus natürlicher Sicht nicht. Daher sollten die Welse über einen langen Zeitraum mit Boilies in Kontakt kommen, so dass sie die Boilies als einfach zu beschaffene Nahrung annehmen. Daher sind Gewässer zum Boilieangeln auf Wels sehr gut geeignet, an denen es viele Karpfenangler gibt. Durch deren Futteraktionen mit verschiedenen Boiliesorten, sind auch die Welse auf die Murmeln aufmerksam geworden. Hier genügt es in der Regel am Angeltag an den Wallermontagen mit Boilies anzufüttern. Fischt man an einem Gewässer, wo es kaum oder keine Karpfenangler gibt, so sollte man über einen regelmäßigen Zeitraum Boilies an denselben Stellen anfüttern. Es kommt der Tag, wo die Welse die Boilies probieren und im Nachhinein immer wieder diese Bereiche absuchen. Zudem haben die Bartelträger dort noch keine schlechten Erfahrungen mit Boilies gemacht, so dass die Erfolgschancen sehr gut stehen.

Welche Boiliesorten sind zum Wallerangeln mit Boilies geeignet?

Es gibt große Wallerboilies mit einem Durchmesser von 30mm bis 40mm zu kaufen. Diese sind allerdings zum Wallerangeln mit Boilies nicht grundlegend notwendig. Normale Karpfenboilies von 20mm bis 24mm reichen meist vollkommen aus. Viel wichtiger als die Größe ist das Aroma des Köders. Hier gilt es Boiliesorten zu wählen, die ähnlich wie die Hauptnahrungsquelle der Welse duften. Da die Nahrung der Welse größtenteils aus Fisch besteht, sind Fischboilies eine gute Wahl. Zudem eignen sich Boilies mit Muschelaroma sowie Krebsarome bis hin zu Blut- und Leberduftstoffen. Zudem lässt sich der Köder beim Wallerangeln mit Boilies tunen. Dips und Lockstoffe sorgen dafür, dass der Köder unter Wasser eine große Duftwolke entfalten kann. Der Fischlockstoff sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen, damit er lange am Köder haftet und über einen langen Zeitraum arbeiten kann.

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Waller Hotspot See

20.04.2018 06:50 von Teamangler

Waller Hotspot See - Wallerangeln an Stillgewässern

Welcher See ist zum Welsangeln erfolgversprechend?

Viele Teiche und Seen bieten mittlerweile einen ansehnlichen Welsbestand. Allerdings ist die Angelei auf Wels an Stillgewässern nicht immer ganz einfach. Neben der Wahl einer Wallermontage und des Köders, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Waller Hotspot See. Wo ziehen die Welse lang, wo fressen sie und in welchen Bereichen ruhen die Fische? Das kann von Gewässer zu Gewässer variieren und zudem spielt die jeweilige Jahreszeit eine wichtige Rolle. In der Regel sind die Kantenverläufe ein guter Anhaltspunkt. Hier ziehen die Raubfische oftmals entlang, um nach Beutefische Ausschau zu halten. Weiterhin sind versunkene Bäume und andere Hindernisse Standorte, wo sich meist ein großer Bartelträger aufhält. Es gibt aber auch Stillgewässer, an denen die Welse zu Freiwasserfischen mutieren und somit überall anzutreffen sind. Daher gilt es die Wallerköder in verschiedene Bereiche abzulegen, bis man herausgefunden hat, wie die Welse am jeweiligen Stillgewässer ticken.

In welcher Wassertiefe ist die Köderpräsentation sinnvoll?

Waller Hotspot SeeWer einen Waller Hotspot See ausfindig gemacht hat, der sollte den Welsköder gut präsentieren, um die Welse zu überlisten. Im Grunde lässt sich sagen, dass die Welse nur die wenigste Zeit des Jahres am Gewässergrund fressen. Die Fische ruhen zwar am Boden, aber zur Nahrungsaufnahme bzw. zur Beutejagd suchen sie meist andere Wasserschichten auf. Das kann einen Meter über Grund bis hin zur Wasseroberfläche sein. Daher gilt es wiederum am jeweiligen Gewässer die Köder in unterschiedlichen Wassertiefen zu präsentieren. Zudem ist hier die Jahreszeit mitentscheidend. Während sich die Raubfische in den Wintermonaten in tiefen Bereichen aufhalten, suchen sie im Frühjahr die flachen Wasserzonen auf. Im Sommer ist es häufig so, dass die Fische teilweise oberflächennah rauben, während sie sich anschließend in der Tiefe ablegen. Zieht der Herbst ins Land, so können die Fische wiederum überall zu finden sein.

Welche Montage eignet sich, um einen Waller Hotspot See zu befischen?

Betreibt man das Welsangeln in Stillgewässern und hat einen tollen Waller Hotspot See gefunden, so sollte eine geeignete Wallermontage gewählt werden. Beim Wallerfischen in Stauseen, Talsperren, Kiesgruben und anderen Seen ist die Bojenmontage eine sehr gute Wahl. Hiermit lässt sich auch ein Waller Hotspot See beangeln, wie beispielsweise eine abfallende Kante, die weiter entfernt vom Ufer liegt. Weist das Gewässer versunkene Bäume sowie steile Kanten im Uferbereich auf, so lassen sich die Wallermontagen sehr gut Anbinden und Abspannen. Allerdings ist hierzu ein Auslegeboot von Vorteil. Herrscht Bootsverbot und man ist auf das Wurfangeln vom Ufer angewiesen, so grenzt sich die Montagewahl ein. Hier ist die Unterwasserposenmontage eine sehr gute Lösung. Allerdings sollte das Wallervorfach zwischen 1,50m und 2,50m aufweisen. Dadurch lässt sich die Montage noch werfen und man hält den Köder vom Gewässergrund fern.

Gute Wallermontagen, um einen Waller Hotspot See zu befischen findet ihr hier: Wallermontagen

Welches Welsgerät ist zum Angeln im Stillwasser empfehlenswert?

Wer an einem Stillgewässer einen Waller Hotspot See befischen möchte, der sollte geeignetes Wallertackle verwenden. Es gilt eine robuste Wallerrute zu wählen, die den Anforderungen beim Angeln selbst sowie des Wallerdrills standhält. Die Welsrute sollte genügend Kraftreserven aufweisen, aber nicht zu hart ausfallen. Eine gute Aktion ist wichtig, um die Schläge und Fluchten eines Großwelses abzufangen. Beim Wurfangeln vom Ufer empfehlen sich Rutenlängen ab 3m sowie Wurfgewichte um 500g, damit sich lange Unterwasserposenvorfächer mit einem schweren Wallerblei und Köder gut werfen lassen. Zudem sollte eine Angelrolle gewählt werden, die auf das Welsangeln ausgelegt ist. Eine robuste Rollenachse gepaart mit einem stabilen Rollengetriebe und einem guten Bremssystem sind Merkmale einer tollen Welsrolle. Als Wallerschnur sind Durchmesser von 0,50mm und 0,70mm sinnvoll, was man allerdings vom Waller Hotspot See und der Wallermontage abhängig machen sollte.

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Welsangeln Weser

23.03.2018 11:26 von Teamangler

Welsangeln Weser

Ist das Welsangeln Weser erfolgversprechend?

Welsangeln Weser - Die Weser zählt zu den größten Flüssen Deutschlands und sie weist einen relativ guten Fischbestand auf. Neben verschiedenen Raubfischen, wie unter anderem Zander und Hechte, sowie Friedfische, wie beispielsweise Brassen und Rotaugen, beherbergt die Weser einen alten Welsbestand. Dieser konnte sich über viele Jahre hinweg vermehren und durch ein gutes Futteraufkommen abwachsen. Somit hat sich eine sehr gute Welspopulation in unterschiedlichen Größen aufgebaut. Daher weiß der Wallerangler nie, was als nächstes beißt. Kleine Welse von unter einem Meter können ebenso den Köder nehmen, wie Großwelse von mehr als 100kg Gewicht mit Längen jenseits der 2,50m Marke. Es ist also jederzeit mit einem Ausnahmefisch und dem sogenannten Fisch des Lebens zu rechnen. Darum ist das Welsangeln Weser so interessant und spannend. Zudem besitzt die Weser viele Zuläufe und Nebenflüsse, in denen sich die Waller auch angesiedelt haben.

Welche Wallerköder sind beim Welsangeln Weser empfehlenswert?

Welsangeln WeserBeim Welsangeln Weser lassen sich verschiedene Wallerköder erfolgversprechend einsetzen. Dies ist beispielsweise ein Tauwurmbündel, das aus 20 bis 30 Tauwürmern bestehen kann. Es entsteht ein maulgerechter Happen für den Wels, der zudem eine große Duftwolke unter Wasser entfacht und verführerisch in der Strömung spielt. Zusätzlich lässt sich dieser Welsköder mit einem Wallerlockstoff versehen, wodurch der Lockeffekt steigt. Gerade beim Wallerfischen im Frühjahr bis zur Laichzeit der Welse ist dies ein sehr guter Wallerköder. Neben Tauwürmern sind auch tote Köderfische sehr gut als Wallerköder geeignet. Diese lassen sich zusätzlich anritzen, damit der Eigengeruch schneller austreten und sich im Wasser verteilen kann. Anstelle vom Naturköderangeln ist auch das Kunstköderangeln beim Welsangeln Weser interessant. Hier lassen sich sowohl Wallerblinker als auch Gummiköder erfolgversprechend einsetzen. Wer ein Angelboot zur Verfügung hat, der kann auch auf das Klopfen mit dem Wallerholz sowie auf das Vertikalangeln zurückgreifen.

Welche Wallermontagen eignen sich zum Welsangeln Weser?

Wer das Welsangeln Weser ausüben möchte, der kann verschiedene Wallermontagen einsetzen. Allerdings sollte man den Wallerköder hierbei nicht auf dem Gewässergrund, sondern darüber anbieten. Die Welse ruhen zwar auf dem Boden, aber kommt das Hungergefühl auf, so suchen sie andere Gefilde auf. Diese können beispielsweise einen Meter über dem Gewässerboden bis hin zur Wasseroberfläche sein. Aufgrund der oftmals starken Strömung bietet sich die Unterwasserposenmontage zum Welsangeln Weser sehr gut an. Sie kann sowohl mit einem Wallerblei zum Wurfangeln, als auch mit einem Abrissstein zum Auslegen der Montagen montiert werden. Die Unterwasserpose gilt es auf die Strömungsverhältnisse und auf den Welsköder abzustimmen, so dass dieser auch genügend Auftrieb erhält. An Buhnenköpfen lassen sich auch sehr gut Posenmontagen einsetzen, die man die Strömungskante entlang treiben lässt. Auch auf die Bojenmontage kann man zurückgreifen. Hierbei gilt es allerdings die Schifffahrt zu beachten, so dass diese nicht behindert wird.

Welches Wallertackle ist beim Welsangeln Weser sinnvoll?

Beim Welsangeln Weser sollte man bei der Wahl des Wallertackles keine Kompromisse eingehen. Schließlich ist jederzeit mit einem Großwels zu rechnen, der dem Material alles abverlangt. Es entsteht ein Kampf auf Biegen und Brechen in der starken Strömung, den das Wallergerät meistern sollte. Daher sind robuste Wallerruten empfehlenswert, die auf das Welsangeln ausgelegt sind. Eine gute Verarbeitung gepaart mit einem stabilen Material sind die Grundlagen einer guten Wallerrute. Zudem sollte sie ein starkes Rückgrat mit genügend Kraftreserven aufweisen, damit man auch einem kampfstarken Wels Paroli bieten kann. Trotzdem sollte die Welsrute eine gute Aktion mitbringen, damit die Fluchten eines Wallers abgefedert werden. Auch bei der Angelrolle sollte man beim Welsangeln Weser auf eine robuste Wallerrolle zurückgreifen. Sie sollte eine stabile Rollenachse, ein robustes Rollengetriebe sowie ein gut funktionierendes Bremssystem aufweisen. Zudem ist ein großes Schnurvolumen empfehlenswert, das in etwa 250m einer guten Wallerschnur fasst.

Gute Wallerruten zum Welsangeln Weser findet ihr hier: Wallerruten

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