Wallerangeln Blog

Wallermontage Sommer

15.05.2019 20:30 von Teamangler

Wallermontage Sommer - Die Köder sollten zu dieser Jahreszeit flach angeboten werden!

Die Raubzüge der Welse erfolgen in den heißen Monaten mit hohen Wassertemperaturen oftmals nachts und in flachen Gewässerbereichen, da sich dort das Wasser etwas abgekühlt hat. Diese sind oft nicht tiefer als zwei Meter und es spielt sich alles in unmittelbarer Ufernähe ab, wo die Welse äußerst misstrauisch gegenüber jeglicher Beute sind. Daher gilt es eine Wallermontage Sommer zu wählen, mit der der Wallerköder zum einen flach und zum anderen so unauffällig wie möglich präsentiert werden kann, damit die Welse den fake nicht bemerken. Die Stockmontage oder die Abrissmontage befestigt an überhängenden Ästen oder Bäumen ist hier die erfolgversprechendste Methode, da mit ihr der Köder genau dort punktgenau angeboten werden kann, wo die Waller ihre Raubzüge beginnen. Wer tagsüber in der Hitze eine Chance auf einen Wallerbiss haben möchte, sollte auf das aktive Wallerfischen, in Form des Vertikalangelns, setzen. Vom treibenden Boot wird der Köder immer in Grundnähe geführt, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, irgendwann auf einen faulen Waller zu stoßen, bei dem der Schnappreflex einsetzt. In unserem Wallershop haben wir eine Auswahl verschiedenstes Wallertackle von unterschiedlichen Firmen, mit dem eine erfolgsversprechende Wallermontage Sommer im Handumdrehen geknüpft ist.   

Wo befinden sich die Welse im Sommer auf Beutezug?

Während der warmen Jahreszeit legen die Waller ein ganz bestimmtes Fressverhalten an den Tag bzw. die Nacht. Tagsüber liegen sie bei der Hitze sowie den hohen Wassertemperaturen meist in tiefen Bereichen faul am Gewässergrund und gehen hauptsächlich nach Einbruch der Dämmerung auf Raubzug. Dies geschieht wiederum meist in den Flachwasserbereichen, die sich schnell etwas abgekühlt haben und oftmals nur bis zu zwei Meter Wassertiefe betragen. Im Optimalfall zieht sich dieser flache Bereich langsam ins Wasser, gefolgt von einer stark abfallenden Abbruchkante, wo die Welse schließlich hoch schwimmen, um oberhalb einen reichlich gedeckten Tisch vorzufinden. Daher sollten die Köder genau an dem Übergang vom flachen ins tiefe abgelegt werden, so dass der Wels sofort auf unsere Köder stößt, wenn er auf Nahrungssuche geht.

Welche Wallermontagen sind in der warem Jahreszeit erfolgsversprechend?

Es gilt, den Wallerköder so unauffällig wie möglich in den eben beschriebenen Flachwasserzonen zu präsentieren, da die Welse recht vorsichtig sind und aufgrund der geringen Wassertiefe schnell den Haken an der Sache merken. Eine sehr gute Wallermontage Sommer ist daher die Stockmontage, bei der beispielsweise ein Bambusstock tief in den Gewässerboden gerammt wird und als Fixpunkt dient, um dort die Wallermontage mittels einer Reißleine anzubinden. Hier kann getrost auf eine Pose sowie ein Blei verzichtet werden und der Wallerwirbel samt Vorfach wird direkt an die Hauptschnur geknotet. Die Reißleine wird zusätzlich in den Wirbel geknotet, so dass lediglich der Köder im Wasser hängt, wenn die gesamte Wallermontage auf Spannung gezogen wird. Diese Wallermontage Sommer wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn Niedrigwasser herrscht und Sandbänke freigelegt wurden. Ist der Wasserstand normal, gibt es oftmals die Möglichkeit, seine Wallermontage an überhängenden Bäumen, Ästen oder Sträuchern zu fixieren, die meistens im Uferbereich zu finden sind, so dass der Köder wiederum optimal in den Flachwasserzonen angeboten werden kann.

Wallermontage Sommer - Macht aktives Wallerangeln Sinn?

Wer tagsüber eine realistische Chance auf einen Welsbiss haben möchte, sollte auf das Vertikalangeln vom treibenden Boot zurückgreifen. Diese Wallermontage Sommer besteht lediglich aus einem Bleikopf samt Drilling und Köderfisch, der mit leichten auf und ab Bewegungen vom driftenden Boot am Gewässergrund geführt wird. Aufgrund der Strecke, die zurückgelegt wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass irgendwann ein am Boden ruhender Wels mit dem Köder getroffen wird und der Schnappreflex des Wallers einsetzt. Jetzt gilt es sofort den Anhieb zu setzen, da der Wels die potentielle Beute sofort wieder loslässt. Diese Wallermontage Sommer ist in der Hitze äußerst erfolgsversprechend und es sind tolle Fänge möglich.

Passende Wallerruten zum Angeln im Sommer findest du bei uns: Welsruten

Beitrag lesen »

Knochenmontage

25.01.2019 18:13 von Teamangler

Knochenmontage

Knochenmontage - sie gehörte vor allem in der Anfangszeit der Welsangelei zu den beliebtesten Methoden, um Welse in der Nähe der Wasseroberfläche zu überlisten. Auch heute stellt sie nach wie vor eine fängige Alternative zu den gängigen Montagen fürs Welsangeln dar.

Wie ist die Knochenmontage aufgebaut?

Für die Herstellung der Knochenmontage benötigt man zwei Karabinerwirbel, ein Vorfach mit entsprechendem Haken-System und den so genannten Knochen. Das Vorfach muss zwingend kürzer sein, als der Knochen. Der Knochen selbst, besteht aus zwei großen Auftriebskörpern, beispielsweise Styropor- oder Styrodurkugeln mit 20 - 25 Zentimeter Durchmesser. Beide Kugeln werden über ein stabiles Kunststoffröhrchen in einer Länge von 1,5 - 2 Meter verbunden und zwar so, dass an jedem Ende des Röhrchens eine Kugel sitzt. Außerdem wird ein 300-400 Gramm schweres Blei oder ein Stein mit 1 -2 Kilogramm, der mit einer Reißleine versehen ist, benötigt. Komplettiert wird die Aufzählung durch eine Perle und einen Silikonstopper. Zunächst schiebt man den ersten Wirbel auf die Hauptschnur, gefolgt von Silikonstopper, Perle und letztendlich dem Knochen selbst. Ans Ende der Hauptschnur fixiert man den zweiten Karabinerwirbel, der als Verbindung zum Vorfach dient.

Wie funktioniert diese Wallermontage?

Beim Auslegen der Knochenmontage fungiert das Blei, oder der Stein, als das Gewicht, welches das ganze Gebilde an Ort und Stelle hält. Der Knochen schwimmt währenddessen auf der Oberfläche und hält den Köder dadurch oben. Dadurch, dass das Vorfach nicht länger ist als der Knochen, schafft es der Köder nicht, sich in der Hauptschnur zu verwickeln. Die Länge der Schnur, die zwischen Blei und Kochen gelassen wird, bestimmt den Bewegungsfreiraum, die dem Knochen und damit auch dem Köder gelassen wird. Je länger die bemessen wird, desto größer wird die beangelte Wasserfläche. Die Rute kann dabei sowohl senkrecht aufgestellt, als auch waagerecht abgelegt werden. Bei abgelegten Ruten ist es wichtig, die Bremse entsprechend zu öffnen, um die harten Bisse der Welse abpuffern zu können. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Rute mit einer Leine davor zu sichern, dass sie vom Wels bei Vollkontakt von den  Banksticks gerissen wird.

Welche Vorteile sprechen für die Knochenmontage?

Einer der größten Vorteile, den die Knochenmontage mit sich bringt, ist die Möglichkeit eine extrem große Wasserfläche nach Welsen abzusuchen. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Attacke erhöht sich dadurch drastisch. Der zweite Vorzug, der für sorgloses Angeln sorgt, ist die gewährleistete Sicherheit vor Verwicklungen.

Knochenmontage - welche Nachteile sprechen dagegen?

Hier sind zwei wesentliche Aspekte zu nennen. Durch die Art und Weise, wie die Montage aufgebaut ist, wandert ein Großteil der Kraft, die der Angler beim Anhieb auf die Schnur überträgt, in den Stein oder das Bleigewicht. Das wiederum bewirkt, dass nur eine viel geringere Kraft bis zum Knochen durch- und letztendlich an den Hakenspitzen ankommt. Dieser Umstand schmälert die Hakeigenschaften dieser Montage entscheidend, sodass längst nicht alle Bisse, die man auf die Knochenmontage erhält, verwertet werden können. Ein weiterer Nachteil  ist die große Auffälligkeit des Gebildes, da für die Herstellung des Knochens recht auffällige Komponenten benötigt werden. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Welse verschreckt werden.

Welche Fische sind zu erwarten?

Beim Angeln mit der Knochenmontage ist mit allen Fischgrößen zu rechnen. Sowohl kleinere Exemplare, als auch große, alte Tiere wurden und werden auf diese Art nach wie vor überlistet. Ehrlicherweise sollte aber gesagt werden, dass es vermehrt zu Fängen von kleineren und mittleren Welsen kommt. Die Ursache dafür, vermutet man in der recht auffälligen Präsentation, die durch den Einsatz dieser Montage erreicht wird.

Knochenmontage - welche Besonderheiten sind zu beachten?

Um die recht überschaubaren Hakeigenschaften der Knochenmontage etwas aufzupeppen, kann man sich die Eigenschaften eines gewissen Haken-Typs zu Nutze machen. Der so genannte Circle-Hook wird normalerweise von Fischern im Meer genutzt, die ihre Fische an Langleinen fangen. Da an diesen Langleinen, die mit mehreren hundert Haken ausgestattet sind, niemand einen Anhieb setzen kann, muss der Hakeffekt auf eine andere Art und Weise zu Stande kommen. Und hier kommt der Circle ins Spiel. Durch seine spezielle Formgebung dreht dieser Haken sauber in den Maulwinkel des Fisches, sobald er geringen Druck erfährt. Die Fischer nutzen diese Eigenschaften seit Jahren für sich und auch bei einem Gebilde wie der Knochenmontage, können sie helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Nimmt der Wels den Köder auf und dreht ab, reicht der Druck, der durch den Auftrieb des Knochens erzeugt wird aus, um den Circlehook drehen und greifen zu lassen. Wichtig ist, dass man, wenn man die Knochenmontage mit diesen speziellen Greifern anbietet, im Fall eines Bisses keinen Anhieb setzt. Der Anhieb würde das Eindringen be- und im schlimmsten Fall verhindern. Gerade beim Welsangeln, bei dem der Anhieb ansonsten so wichtig ist, sollte sich der Angler die Notwendigkeit dieser Vorgehensweise stets ins Gewissen rufen, um beim Biss richtig zu reagieren.

Gute Wallerruten findest du hier: Wallerruten

Beitrag lesen »

Wallermontage für Anfänger

12.10.2018 19:26 von Teamangler

Wallermontage für Anfänger

Wallermontage für Anfänger - Das Wallertackle wird während eines Wallerdrills auf Herz und Nieren geprüft, wobei bereits der kleinste Fehler zum Fischverlust führen kann. Daher gilt es beim Bau der gesamten Wallermontage mit äußerster Sorgfalt voran zu gehen, wobei Walleranfänger oftmals mit den komplizierten Wallermontagen überfordert sind. Eine sehr gut geeignete Wallermontage für Anfänger ist die Unterwasserposenmontage, weil sie zum einen sehr leicht sowie mit wenig Wallerzubehör zu knüpfen ist und zum anderen lässt sie sich nahezu an jedem Gewässer einsetzen. Weiterhin ist diese Wallermontage für Anfänger vom Ufer einsetzbar und lässt sich in Kombination mit einem Wallerblei sehr gut werfen. Besonders an Fließgewässern ist die Unterwasserposenmontage unschlagbar, aber auch an Stillgewässern ist sie erfolgsversprechend. Alles in allem ist die Unterwasserposenmontage eine Wallermontage für Anfänger, auf die allerdings auch Profis sehr oft zurückgreifen, weil es ganz einfach eine sehr gute Wallermontage ist. In unserem Wallershop führen wir neben fertigen Unterwasserposenvorfächern natürlich das Wallerzubehör, was für den Bau dieser Wallermontage benötigt wird, so dass jeder ein Vorfach auf seine Bedürfnisse binden kann.      

Wallermontage für Anfänger - Welche Montage ist für Walleranfänger geeignet?

Wallermontage für Anfänger - Beim Drill mit einem Wels wirken große Kräfte auf das gesamte Wallergerät ein und verlangen ihm alles ab, so dass jeder kleinste Fehler, der beispielsweise im Vorhinein beim Bau der Wallermontage gemacht wurde, mit einem Schnurbruch und dem damit verbundenen Fischverlust bestraft werden kann. Daher gilt es beim Bau der Wallermontage sowie des Wallervorfachs äußerst sorgfältig vorzugehen und auf jedes Detail besonders wert zu legen. Gerade für Walleranfänger sind aufgrund fehlender Erfahrung viele Angelmethoden auf Wels äußerst kompliziert und nur sehr schwer zu bauen, so dass immer wieder folgeschwere Fehler auftreten. Daher sind Einsteiger gut damit beraten, erst einmal mit leichten Wallermontagen anzufangen und sich nach und nach den schwereren Sachen zu widmen, wenn die ersten Erfahrungen gesammelt wurden. Eine Wallermontage für Anfänger ist in erster Linie die Unterwasserposenmontage, denn sie benötigt nur sehr wenig Zubehör, ist relativ simpel zu bauen und kann nahezu überall erfolgsversprechend eingesetzt werden.

Wallermontage für Anfänger - Welche Einzelteile werden für die Unterwasserposenmontage benötigt?

Unterwasserposenmontagen gibt es fertig zu kaufen, wobei jeder Wallerangler früher oder später auf Eigenkreationen dieser Wallermontage zurückgreifen wird. Das liegt ganz einfach daran, dass bestimmte Vorfachlängen, Hakenkombinationen oder Unterwasserposen benötigt werden, die nicht als Fertigvorfach zu erwerben sind. Wie erwähnt ist die Unterwasserposenmontage ganz einfach und mit wenigen Zubehörteilen selbst zu bauen und daher eine gute Wallermontage für Anfänger, bei der folgendes Wallerzubehör benötigt wird:

Sea-Boom, Wallerblei und Gummiperle
Die Unterwasserposenmontage ist sehr gut für Uferangler einsetzbar und kann problemlos geworfen werden. Daher wird als erstes ein Sea-Boom auf die Hauptschnur gefädelt, in das ein Wallerblei eingehängt wird. Das Gewicht des Bleies sollte auf die Strömung abgestimmt sein, wobei das Gewicht des Köders berücksichtigt werden sollte, damit die Wallerrute beim Wurf nicht überbelastet wird. Nach dem Sea-Boom folgt eine Gummiperle, die später den Wirbelknoten vor Beschädigungen schützt.

Wallerwirbel
Als nächstes wird ein stabiler Wallerwirbel an das Ende der Hauptschnur geknotet. Dieser kann ein Karabinerwirbel sein, in den das U-Posenvorfach eingehängt wird oder ein Tönnchenwirbel, an den das U-Posenvorfach angeknotet wird.

Unterwasserposenvorfach
Hierfür wird eine monofile (1mm bis 1,3mm) oder geflochtene Vorfachschnur (ab 50kg) benötigt, an dessen Ende ein Wallerdrilling (Größe 2/0 oder 3/0) mit dem no knot gebunden wird. Zusätzlich folgt ein Einzelhaken (Größe 4/0 bis 10/0), der in dem gewünschten Abstand über dem Drilling ebenfalls mit dem no knot befestigt wird. Jetzt folgen ein Stopper, die Unterwasserpose und anschließend ein zweiter Stopper, so dass die U-Pose auf dem Vorfach ca. 10 bis 15cm vor dem Einzelhaken festgestellt werden kann. Zu guter Letzt wird das Vorfach entweder in den Karabinerwirbel eingehängt oder an den Tönnchenwirbel geknotet und die Wallermontage für Anfänger ist einsatzbereit.

Wallermontage für Anfänger - An welchen Gewässern lässt sich die Unterwasserposenmontage einsetzen?

Die Unterwasserposenmontage ist unter anderem eine sehr gute Wallermontage für Anfänger, weil ihr Einsatzgebiet kaum Grenzen kennt und in Flüssen sowie Seen problemlos eingesetzt werden kann. Besonders in Fließgewässern ist die Unterwasserposenmontage fast unschlagbar, denn aufgrund der Strömung streckt sich das Vorfach und der Köder gibt in einem bestimmten Abstand zum Grund ein verführerisches Spiel ab. Köderfisch und Tauwurmbündel sind gleichermaßen gut einsetzbar und äußerst erfolgversprechend.

Alles zum Bauen von Wallermontagen findest du hier: Welsmontage

Beitrag lesen »

Wallermontage Herbst

20.09.2018 15:13 von Teamangler

Wallermontage Herbst - Die Welse fressen sich Winterfett an!

Wallermontage Herbst - Sobald die (Wasser)Temperatur sinkt, werden die Waller aktiv und sie schlagen sich ihre Bäuche voll, um für den Winter genügend Fettreserven zu besitzen. Die Welse begeben sich in unterschiedlichen Gewässertiefen auf Raubzug, wobei sie oftmals die Kantenbereiche abschwimmen und teilweise in das Flachwasser ziehen. Bei vermehrten Regenschauern sind besonders Überschwemmungsgebiete der HotSpot schlechthin, wo es zu einem Schlachtfest kommen kann, weil sich viele Fische auf einen kleinen Fleck versammeln. Als Wallermontage Herbst sind Abrissmontage, befestigt an Bäumen, Ästen oder Sträuchern, Bojenmontage und Unterwasserposenmontage äußerst erfolgversprechend, wobei ihr Einsatz von den aktuellen Bedingungen am Wasser abhängig ist. In unserem Wallershop führen wir neben Wallerruten, Wallerrollen und Wallerschnur, diverses Wallerzubehör, mit dem sich eine Wallermontage Herbst im Handumdrehen binden lässt.      

Wallermontage Herbst - Wie ist das Beißverhalten der Welse?

Wallermontage Herbst - Das Wasser- sowie die Lufttemperatur kühlen sich langsam ab, es wird windiger und immer mehr Niederschläge sind zu vermelden, der Herbst ist da! Das merken auch die Waller und sie werden aktiv, indem sie den zweiten Fressrausch des Jahres einläuten, da sie sich für den bevorstehenden Winter genügend Energiereserven anfressen müssen. Daher befinden sich die Räuber nicht nur nachts, sondern auch vermehrt tagsüber auf Nahrungssuche und schwimmen dabei die Kantenbereiche sowie Flachwasserzonen ab. Für uns Wallerangler bedeutet dies, dass die Chancen auf mehrere Wallerbisse enorm gut stehen, wobei vermehrt große und schwere Welse den Köder nehmen. Um gute Fangerfolge erzielen zu können, sollte der Köder natürlich auch präzise angeboten werden, wozu es an einer passenden Wallermontage Herbst bedarf. Aufgrund der hohen Aktivität der Welse sind diverse Posenmontagen sowie die Unterwasserposenmontage sehr erfolgsversprechend, da die Welse ganz einfach in verschiedenen Wassertiefen anzutreffen sind.

Wallermontage Herbst - Welche Posenmontagen sind erfolgsversprechend?

Die Abrissmontage, befestigt an Bäumen, Ästen oder Sträuchern, ist eine sehr gute Wallermontage Herbst, da sie sich bei verschiedenen Bedingungen am Wasser einsetzen lässt. Viele Flüsse sind teilweise am Ufer dicht bewachsen und weisen eine steil abfallende Kante in Ufernähe auf, so dass eine Posenmontage mittels einer Abrissleine sehr gut angebunden werden kann. Der Köder lässt sich dadurch oberhalb, unterhalb oder direkt auf der Kante präsentieren, so dass man sich optimal auf das aktuelle Fressverhalten der Welse einstellen kann. Weiterhin entstehen im Herbst durch die Regenfälle Überschwemmungsgebiete, wenn der Pegel der Flüsse ansteigt. Dort suchen die Weißfische Schutz vor der starken Strömung und die Waller folgen ihnen, um sich von dem reich gedeckten Tisch zu bedienen. Hier ist wiederum die Abrissmontage fast unschlagbar, da mit ihr der Köder in den oftmals flachen Überschwemmungsgebieten punktgenau und unauffällig präsentiert werden kann. Eine weitere Wallermontage Herbst ist die Bojenmontage, da mit ihr der Köder dort angeboten werden kann, wo weit und breit keine Anbindemöglichkeiten vorhanden sind. Beispielsweise in Seen, wo die Kante oftmals in einer großen Distanz zum Ufer abfällt, ist die Bojenmontage meistens die erfolgversprechendste Wallermontage.  

Wallermontage Herbst - Lässt sich eine Unterwasserposenmontage erfolgreich einsetzen?

Das Fischen auf Wels mit der Unterwasserpose ist eine Wallermontage Herbst, die besonders in Flüssen von Erfolg gekrönt wird, wenn der Pegel noch einen Normalstand aufweist. Jetzt lässt sich der gesamte Kantenverlauf mit mehreren Unterwasserposenmontagen abdecken, so dass man schnell herausfindet, in welcher Wassertiefe die Räuber zurzeit aktiv sind. Allerdings sollte die Unterwasserposenmontage so filigran wie möglich, aber so stark wie nötig ausfallen, was bedeutet, dass beispielsweise die Unterwasserpose selbst recht klein gewählt wird. In den meisten Fällen reichen U-Posen von zehn Gramm Tragkraft völlig aus, um den Köder über Grund zu halten. Für die Haken gilt dasselbe, denn kleinere stabile Haken sind in den meisten Fällen die bessere Wahl. Die Welse sind im Herbst recht misstrauisch, da sie das eine oder andere Mal während des Jahres bereits mit einem Angler bzw. einer Wallermontage in Kontakt kamen. Um eine höhere Bissfrequenz und Bissausbeute zu bekommen gilt daher für die Wallermontage Herbst weniger ist oft mehr!

Gute Angelruten zum Wallerangeln findest du bei uns: Wallerruten

Beitrag lesen »

Kranmontage

10.08.2018 17:50 von Teamangler

Kranmontage

Diese Montage ist in den letzten Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten. Dennoch eignet sie sich hervorragend dazu, einen Köder an einer beliebigen Stelle im Gewässer, oberflächennah anzubieten.

Kranmontage - wie ist sie aufgebaut?

Der Aufbau der Kranmontage ist vergleichsweise kompliziert. Zuerst, fädelt man einen Karabinerwirbel auf die Hauptschnur. Anschließend folgen der so genannte Kran, danach ein weiterer Karabinerwirbel. Dieser wird am Ende der Hauptschnur fixiert und dient als Verbindungsstelle zum Vorfach. Der Kran selbst besteht aus einem großen Auftriebskörper, beispielsweise einer Styroporkugel mit 20 - 25 Zentimeter Durchmesser. Mittig durch diese Styroporkugel wird ein 1 - 1,5 Meter langes Stück Kunststoff-Röhrchen gesteckt und zwar so, dass es an beiden Seiten etwa gleich weit übersteht. Genau mit diesem Röhrchen, wird der Kran auf die Schnur gezogen. Für den Praxiseinsatz der Kranmontage, muss in den Wirbel, der oberhalb des Krans auf der Schnur sitzt, ein Blei mit 300 - 400 Gramm, oder ein Stein mit Reißleine eingehängt werden.

Wie funktioniert diese Wallermontage?

Das Blei oder der Stein der Kranmontage werden genutzt, um die Montage an einem gewünschten Platz im Gewässer am Grund zu verankern. Das Blei sinkt zu Boden, der Auftriebskörper bleibt an der Wasseroberfläche. Hat man die Rute am Ufer positioniert, bringt man Spannung auf die Schnur. Dieses Spannen verursacht, dass die zum Blei gerichtete Seite des Kran-Röhrchens unter die Wasseroberfläche gezogen wird. Dadurch, dass die Kugel ab diesem Moment einen Drehpunkt darstellt, wird die andere Seite des Röhrchens entsprechend angehoben und steht dann, je nach Spannung die erzeugt wird, schräg nach oben. Dieser Hubeffekt, zieht das Vorfach und den Köderfisch natürlich mit sich. Bildhaft gesprochen könnte man sagen, der Köder wird vom Kran angehoben und dadurch in unmittelbarer Nähe der Oberfläche gehalten.

Für welche Gewässer eignet sie sich die Krankmontage?

Prinzipiell eignet sich diese Montage für jegliche Gewässertypen. Schnellfließende Passagen beangelt man jedoch besser auf eine andere Art und Weise. Bevorzugt im Stillwasser kommt die Kranmontage beim Welsangeln zum Einsatz. Auch für Angler, die an der Oberfläche angeln möchten, aber kein Boot zum Abspannen benutzen dürfen, ist der Kran eine Alternative.

Welche Vorteile sprechen für diese Welsmontage?

Als Vorteil der Kranmontage kann genannt werden, dass es mit ihr auch dort möglich ist, oberflächennah zu präsentieren, wo weit und breit kein Fixpunkt vorhanden ist, um mit Abspannmontagen zu agieren. Hierdurch hat man die Möglichkeit eine größere Wasserfläche zu beangeln, da man sich nicht auf einen Bereich beschränken muss, an dem sich eine Abspannmontage präsentieren lässt. Dies lässt die Fangchancen selbstredend wachsen.

Welche Nachteile sprechen dagegen?

Einer der größten Nachteile dieser Präsentation ist der oftmals schlechte Hakeffekt. Dadurch, dass die Kraft des Anglers, die er beim Anhieb aufbringt, größtenteils in den Stein oder das Blei wandert, sinkt die Chance den beißenden Fisch zu haken immens. Behelfen kann man sich hier, indem man auf Circle-Hooks zurückgreift. Diese Kreishaken sind dafür gemacht, sich ohne Anhieb selbst zu haken und sorgen deshalb für eine bessere Bissausbeute beim Angeln mit der Kranmontage.

Kranmontage - mit welchen Fischen ist zu rechnen?

Vom Nachwuchswels bis zum größten Fisch des Gewässers ist hierbei mit Allem zu rechnen. In viel befischten Gewässern kann es allerdings vorkommen, dass vermehrt kleinere Fische darauf reinfallen. Die größeren, erfahrenen Exemplare schöpfen aufgrund des recht komplizierten Aufbaus und der auffälligen Montagekomponenten schnell Verdacht, suchen das Weite oder stellen das Fressen in diesem Bereich des Gewässers ein.

Muss ich die Rute bei der Krankmontage immer senkrecht aufrichten?

Die klare Antwort lautet: Nein! Neben den standardmäßigen Senkrechtrutenhaltern ist es auch möglich, diese Montage mit Banksticks, ähnlich wie beim Karpfenangeln zu fischen. Jedoch ist dann etwas Fingerspitzengefühl vom Angler gefragt, da dieser die Rolle soweit schließen muss, dass der Kran sich heben lässt. Gleichzeitig muss aber gewährleistet sein, dass der Wels beim Biss Schnur abziehen kann, ohne die komplette Rute abzuräumen. Der Mittelweg macht's in diesem Fall, mit ein wenig Übung hat man den richtigen Punkt schnell raus. Dennoch sollte man die Rute mittels einer Leine, die am Rollenfuß und an einem der Sticks befestigt wird, davor schützen, ins Wasser gerissen zu werden. Idealerweise ist diese Leine so lang, dass mit ihr auch problemlos gedrillt werden kann.

Welche Besonderheiten gibt es zu beachten?

Da beim Drillen von Welsen stets große Kräfte wirken, ist es leider normal, dass die gebastelten Kräne, die bei der Kranmontage eingesetzt werden, oftmals nach wenigen Fischen hinüber sind. Gerade das Styropor ist anfällig, reißt gerne aus und verliert dadurch seine Funktion. Besser geeignet ist hier Styrodur. Es hat ähnliche Eigenschaften wie Styropor, aber eine längere Haltbarkeit. Außerdem sollte jeder, der seiner Hauptschnur einen Gefallen tun möchte darauf achten, dass die Enden der Röhrchen sehr glatt geschliffen sind. So können mögliche Schäden und damit verbundene Fischverluste vermindert oder bestenfalls ausgeschlossen werden.

Gutes Zubehör für Wallermontagen findest du hier: Wallermontage

Beitrag lesen »

Wallerschnur spleißen

29.06.2018 09:38 von Teamangler

Wallerschnur spleißen

Was bedeutet spleißen?

Wallerschnur spleißen - Beim Spleißen kommen zwei geflochtene Angelschnüre mit unterschiedlichen Durchmessern zum Einsatz, die sozusagen miteinander vernäht werden. Im Grunde lässt sich sagen, dass nahezu jede Geflechtschnur spleißbar ist, aber es gibt geflochtene Angelschnüre, die auf das Spleißen ausgelegt sind. Eine solche Angelschnur ist von innen hohl. Beim Spleißen führt man eine Spleißnadel oder eine Boilienadel ungefähr auf 20 bis 30cm Länge durch den hohlen Kern der dünneren Angelschnur. Anschließend lässt man die Nadel aus der Schnur austreten, hängt die dickere geflochtene Angelschnur ein und zieht diese durch die Schnur. Die Schnurfasern der unterschiedlichen Schnüre greifen jetzt ineinander, wodurch die Spleißnaht sehr gut hält und man nahezu keinen Tragkraftverlust der Schnüre hat. Weiterhin gehen beide Geflechtschnüre ineinander über, ohne dass eine Verdickung entsteht, wie es beispielsweise bei einem Knoten der Fall wäre. Anfangs kommt einem das Spleißen vielleicht schwierig vor, aber mit etwas Übung geht es leicht von der Hand.

Bei welchen Angelmethoden kommt das Wallerschnur spleißen zum Einsatz?

Wallerschnur spleißenBeim Welsangeln kommt das Wallerschnur spleißen häufig zum Einsatz, wenn Schlagschnüre verwendet werden. Hier spleißt man die Schlagschnur an die Hauptschnur. Schlagschnüre sind beim Wallerangeln empfehlenswert, wenn sich Hindernisse im Wasser befinden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man die Wallermontage bzw. den Welsköder dicht am versunkenen Holz präsentiert. Weiterhin sollte man Schlagschnüre einsetzen, wenn man von Buhnen oder an Steinpackungen fischt. Dicke Schlagschnüre bieten eine hohe Abriebfestigkeit und sind somit sehr robust, wenn sie mit Hindernissen in Kontakt geraten. Aber auch beim normalen Bojenangeln kann das Wallerschnur spleißen mit Schlagschnüre von Vorteil sein. Auf dem Wirbel samt Reißleine über der Wallerpose liegt häufig eine große Last, wenn die Montage gespannt ist. Durch Wellengang und andere Dinge entsteht eine ständige Reibung des Wirbels auf der Hauptschnur. Damit es hier nicht zu Problemen kommt, ist eine Schlagschnur empfehlenswert.

Eine gute Schlagschnur zum Wallerschnur spleißen findet ihr hier: Schlagschnur

Welche Vorteile bietet das Wallerschnur spleißen?

Wie oben bereits erwähnt, erleidet die Schnur beim Wallerschnur spleißen keinen Tragkraftverlust, wie es beispielsweise bei einem Schlagschnurknoten der Fall wäre. Weiterhin hat man beim Wallerschnur spleißen durch die Schnurverbindung keine Verdickung in der Angelschnur. Verwendet man eine Knotenverbindung, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich dort Dreck ansammelt, wenn sich der Knoten unter Wasser befindet. Es dauert nicht lange, dann bleibt ein Grashalm oder ähnliches an der Schnur hängen, der bis zum Knoten rutscht. Innerhalb kürzester Zeit hat sich an der Stelle eine große Dreckansammlung gebildet. Diese fängt aufgrund des Strömungsdrucks an zu vibrieren, was sich bis zum Wallerköder hinzieht. Hieraus resultiert, dass dies gerade große Welse wahrnehmen und den Köder meiden. Beißt trotzdem ein Wels, bleibt der Dreckklumpen meist am Spitzenring im Drill hängen und man muss die Schnur erst säubern, was wertvolle Zeit kosten kann.

Welche Nadel ist zum Wallerschnur spleißen empfehlenswert?

Zum Wallerschnur spleißen sollte man geeignete Nadeln verwenden, damit es beim Durchfädeln nicht zu Problemen kommt. Hierbei sind der Nadelkopf sowie die Dicke der Nadel ausschlaggebend. Es gibt Spleißnadeln, die auf das Spleißen von Schnüren ausgelegt sind, es können aber auch Boilienadeln verwendet werden. Ist die Nadel bzw. der Nadelkopf zu dick, so kommt man beim Wallerschnur spleißen nur sehr schwer durch die Schnur. Ist der Kopf zu klein, so ist das Spleißen auch sehr schwierig. Daher sollte man die Spleißnadel auf die Geflechtschnur abstimmen, die es zu Spleißen gilt. Ein kleiner Nadelkopf ist empfehlenswert und auch der Nadeldurchmesser sollte möglichst gering ausfallen. Des Weiteren sollte man später mindestens 20cm Schnur auf die Nadel fädeln können, um eine lange Spleißnaht zu erhalten. Dies bedeutet aber nicht, dass man eine 20cm lange Spleißnadel benötigt. Die Angelschnur lässt sich beim Auffädeln auf die Nadel stauchen, wodurch man auch mit einer 10cm langen Nadel zum gewünschten Ziel kommt.

Beitrag lesen »
Nach oben