Wallerangeln Blog

Welsfischen am Po

21.02.2019 17:08 von Teamangler

Welsfischen am Po - Es ist jederzeit mit Großwelsen zu rechnen!

Welsfischen am Po - Aufgrund optimaler Bedingungen konnten sich die Welse über Jahrzehnte hinweg sehr gut vermehren und die Fische teilweise zu echten Giganten abwachsen. Darum zieht der Po Wallerangler aus aller Welt an, die dort versuchen, den Fisch ihres Lebens zu fangen. Aufgrund der hohen Fischdichte aus allen Altersklassen, weiß man nie so recht, was als nächstes an den Haken geht, denn es kann ein kleiner Wels sein oder ein Fisch, der alles bisher Dagewesene in den Schatten rücken lässt. Wer das Welsfischen am Po plant, sollte auf jeden Fall daran denken, rechtzeitig ein Wallercamp zu buchen, denn es bringt viele Vorteile mit sich. Sicherheit, ausgestattete Wallerboote und vorrätige Köderfische sind nur ein kleiner Teil des Service, den ein Wallercamp bietet. Das Wallertackle sollte beim Welsfischen am Po auf jeden fall von guter Qualität sein, so dass es robust und stabil genug ist, damit auch der größte Wels in der starken Strömung sicher ausgedrillt werden kann.  

Wie groß sind die Waller im Durchschnitt?

Welsfischen am Po - Der Wallerbestand am Po ist recht alt und die Fische haben über Jahrzehnte hinweg optimale Bedingungen vorgefunden, um zu wachsen sowie sich zu vermehren, so dass sich eine Welspopulation verschiedenster Altersgruppen und somit natürlich auch verschiedener Größen gebildet hat. Daher ist es schwer abzuschätzen, wie groß die Fische sind, die beim Welsfischen am Po den Köder nehmen, wodurch der Wallerangler jederzeit auf alles gefasst sein muss. Es kann ein kleiner Wels von unter einem Meter sein oder ein Fisch, der über 2,70m Länge mit sich bringt. Die Fangmeldungen von 100kg Wallern aus dem Po reißen nicht ab und erscheinen mittlerweile in regelmäßigen Abständen. Aus diesem Grunde ist das Welsfischen am Po für viele Wallerangler so interessant, da jederzeit mit dem Fisch des Lebens zu rechnen ist.    

Welsfischen am Po - sollte ein Wallercamp gebucht werden?

Wer das Welsfischen am Po ins Auge fasst und eine Tour dorthin plant, sollte nicht vergessen, ein Wallercamp zu buchen. Dies ist während des gesamten Urlaubes äußerst wichtig und bringt eigentlich nur Vorteile mit sich. Besonders der Punkt Sicherheit ist hierbei wohl an erster Stelle zu nennen, denn auf den unebenen Gelände des Flussufers kann man beispielsweise jederzeit umknicken oder ausrutschen, was wiederum Bänder- oder Knochenverletzungen mit sich bringen kann. Wohl dem, der jetzt in einem Wallercamp eingebucht ist, denn ein Ansprechpartner ist immer vor Ort, der im Notfall in kürzester Zeit an der Unfallstelle ist und Hilfe leisten kann. Weiterhin ist das Camp an sich weitestgehend abgesichert, so dass auch das Auto sicher abgestellt werden kann. Zusätzlich bringt ein Wallercamp beim Welsfischen am Po natürlich weitere Vorteile mit sich, da es einen verschiedenen Service für die Wallerangler bietet. Dies ist zum Beispiel das verleihen ausgestatteter Wallerboote, die für einen erfolgreichen Angelurlaub am Po äußerst wichtig sind. Viele Camps bieten zudem Köderfische an, denn zu manchen Zeiten sind Weißfische nur sehr schwer zu beschaffen. Aus diesen und weiteren Gründen ist ein Wallercamp nahezu unumgänglich und es sollte nicht darauf verzichtet werden. Infos zur Lage, den Preisen, dem Service und vielem mehr, findet ihr auf den Internetseiten des jeweiligen Wallercamps.

Welches Wallertackle sollte zum Wallerangeln am Po verwendet werden?

Beim Welsfischen am Po sollten nur hochwertige Materialien eingesetzt werden. Zum einen ist der Po unberechenbar, weißt eine starke Strömung auf und bringt jede Menge Treibgut mit sich, während zum anderen Großwelse eine enorme Kraft im Drill auf das Wallergerät ausüben, so dass ihm alles abverlangt wird. Wer schon einmal einen 100kg Wels bei Hochwasser in der Hauptströmung des Pos gedrillt hat, weiß wie dieser abläuft und der Satz Auf Biegen und Brechen wäre in dem Fall noch weit untertrieben. Daher gilt es beim Welsfischen am Po stabile Wallerruten von guter Qualität zu verwenden, die robust gefertigt sind und ein starkes Rückgrat aufweisen, damit einem gehakten Wels Paroli geboten werden kann. Weiterhin sollten die Wallerrollen ein robustes Getriebe, eine stabile Achse sowie ein gut funktionierendes Bremssystem aufweisen, damit in einem harten Kampf kein Schaden entsteht. Neben Rute und Rolle gilt es zu beachten, dass die gesamte Wallerfalle nur so stark ist, wie sein schwächstes Glied und daher gilt es auf Wallerschnur sowie jedes einzelne Zubehörteil genauso viel Wert zu legen. Frei nach dem Motto Vorsicht ist besser als Nachsicht sollte bei der Tacklewahl beim Welsfischen am Po nicht am falschen Ende gespart werden.

In unserem Wallershop führen wir alles was du zum Welsfischen am Po benötigst: Wallerruten, Wallerrollen und Wallerschnur sowie jegliches Wallerzubehör: Wallerrolle

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Wallerangeln vom Boot

18.11.2018 18:01 von Teamangler

Wallerangeln vom Boot - Erfolgreiches Welsangeln durch Flexibilität!

Wallerangeln vom Boot - Beim modernen Wallerfischen ist ein Boot äußerst wichtig, da es oftmals über Erfolg bzw. Misserfolg entscheidet. Mit einem Wallerboot lassen sich Stellen erreichen, die vom Ufer nicht zu befischen sind, so dass in Bereichen geangelt werden kann, die einen geringen Befischungsdruck besitzen. Weiterhin erfolgt ein Platzwechsel im Handumdrehen, so dass schnell neue Angelstellen erkundet werden können und immer noch genügend Zeit bleibt, die Wallerruten dort präzise auszulegen. An manchen Gewässern oder bei Kurzansitzen reicht allerdings auch ein Schlauchboot bzw. Auslegeboot vollkommen aus, da hier in der Regel bekannte Plätze befischt und lediglich die Wallermontagen ausgebracht werden müssen. Beim Wallerangeln vom Boot sind kurze Wallerruten empfehlenswert, da sie einfacher zu bedienen sind. In unserem Wallershop haben wir eine Auswahl diverser Wallerruten und Wallerrollen von renommierten Herstellern, die zum Wallerangeln vom Boot sehr gut geeignet sind und natürlich führen wir auch verschiedenstes Wallerzubehör, mit dem sich sämtliche Wallermontagen binden lassen, die beim Wallerangeln vom Boot erfolgsversprechend sind.  

Wallerangeln vom Boot - Warum ist ein Boot beim Angeln auf Wels wichtig?

Wallerangeln vom Boot - Dieses spezielle Angeln auf Wels bringt viele Vorteile mit sich und es entscheidet an einigen Gewässern über Erfolg bzw. Misserfolg. Die wichtigsten Pluspunkte für das Wallerangeln vom Boot sind:

1. Platzwahl - Besonders die europäischen Top-Wels-Reviere (Po, Ebro und Rhône) unterliegen einem enorm hohen Befischungsdruck, so dass die Welse äußerst misstrauisch sind. Daher gilt es Plätze bzw. Bereiche des Gewässers zu befischen, an denen weniger geangelt wird, wie zum Beispiel Steilhänge, wo ein Uferangeln nahezu unmöglich ist und vom verankerten Boot gefischt werden muss. Weiterhin müssen oftmals etliche Kilometer samt Wallertackle zurückgelegt werden, um diese Plätze zu erreichen, wozu ein Wallerboot unumgänglich ist.

2. Platzwechsel - Um den Erfolg hoch zu halten, sollte spätestens alle zwei Tage der Angelplatz gewechselt werden, da ein Bereich beim Wallerangeln schnell abgefischt ist bzw. die Bisse stets weniger werden. Mit einem Wallerboot lässt sich schnell und einfach der Platz wechseln, da lediglich die Wallerruten eingeholt und das Boot aus der Verankerung gelöst werden muss und schon kann die Suche nach einem neuen Platz losgehen.

3. Sicherheit - An einigen Gewässern kann ein Hochwasser binnen weniger Stunden eintreten, was besonders gefährlich sein kann, wenn dies nachts eintritt während man schläft. Immer wieder kommt es vor, dass Wallerangler vom nächtlichen Hochwasser überrascht wurden und es einen erheblichen Schaden angerichtet hat. Beim Wallerangeln vom Boot ist man in solchen Fällen auf der sicheren Seite, wobei immer darauf geachtet werden sollte, dass das Seil mit dem das Boot befestigt ist genügend Spiel besitzt, wodurch das Boot ganz einfach mit steigendem Wasser auftreiben kann.

Wallerangeln vom Boot - Reicht ein Auslegeboot zum Welsangeln aus?

Wallerangeln vom Boot - Wie bereits erwähnt, ist ein Wallerboot in vielen Situationen von Vorteil, wobei an einigen Gewässern auch ein Auslegeboot bzw. ein Schlauchboot ausreicht. Dies ist unter anderem bei Kurzansitzen der Fall, wenn der Angelplatz eh nicht gewechselt wird und das Wallertackle überschaubar bleibt. In einem Schlauchboot von drei Metern Länge bekommt man zusätzlich einiges untergebracht, so dass auch mit ihm Plätze über relativ kurze Distanzen angepeilt werden können. Zusätzlich ist der Befischungsdruck an unseren Flüssen und Seen sowie teilweise an Gewässern im benachbarten Ausland vergleichsweise sehr gering, so dass erfolgsversprechende Uferplätze fast mit dem Auto angefahren werden können. Mit dem Schlauchboot, das in diesem Fall auch kleiner ausfallen kann, werden lediglich die Wallermontagen präzise ausgelegt und gegebenenfalls der Wels gedrillt.  

Wallerangeln vom Boot - Welches Wallertackle ist empfehlenswert?

Beim Wallerangeln vom Boot sind kurze Wallerruten von 2,40m bis 2,70m völlig ausreichend, da diese auf dem Wasser viel einfacher zu bedienen sind, als lange Modelle. Mit einer kurzen Rute lässt sich der Fisch vom Boot leichter drillen, da eine bessere Hebelwirkung entsteht und der gehakte Wels leichter nach oben gepumpt werden kann. Zusätzlich taucht der Wels direkt am Boot auf, so dass der Wallergriff leichter anzusetzen ist. Beim aktiven Wallerangeln vom Boot fallen die Wallerruten noch kürzer aus und es werden meistens Ruten von 1,80m bis 2,10m verwendet. Dadurch lässt sich der Köder besser kontrollieren sowie führen und es ist eine bessere Bisserkennung gegeben. Wallerrollen, Schnur sowie Wallerzubehör, wie zum Beispiel Vorfächer, bleibt dasselbe, wie es auch beim Uferangeln eingesetzt wird.

Gute Schlauchboote zum Wallerangeln sowie Zubehör findest du hier: Angelboot

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Wallerangeln in der Steinpackung

06.07.2018 10:33 von Teamangler

Wallerangeln in der Steinpackung

Warum ist das Wallerangeln in der Steinpackung erfolgsversprechend?

Wallerangeln in der Steinpackung - Viele Flüsse weisen Steinpackungen auf, die oftmals steil in das Wasser abfallen. Solche Hotspots können sehr gute Angelplätze für große Welse sein. Tagsüber lauern die Fische in den Tiefen am Kantenfuß, wo sie im sauerstoffreichen Wasser ruhen. Gegen Abend werden sie aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche. Hierzu schwimmen sie teilweise die Kante hoch, um auf Beutejagd zu gehen. Im oberen Drittel der Steinpackungen befinden sich häufig kleine Weißfische, die zwischen den Steinen Deckung suchen. Das wissen allerdings auch die Rapfen, die wiederum die Steinpackungen nach kleinen Beutefischen absuchen. Der Rapfen gehört zur Leibspeise von Großwelsen, so dass man an Steinschüttungen sehr gute Chancen auf kapitale Welse hat. Gibt es keine Rapfen in dem jeweiligen Gewässer, so sind solche Spots dennoch sehr gut zum Welsangeln geeignet. Auch Zander verfolgen ein ähnliches Schema, wie der Rapfen, und auch sie stehen beim Wels weit oben auf der Speiseliste.

Welche Welsmontagen eignen sich zum Wallerangeln in der Steinpackung?

Wallerangeln in der SteinpackungBeim Wallerangeln in der Steinpackung eignet sich sehr gut die Unterwasserposenmontage. Das Vorfach sollte in etwa eine Länge von zwei Meter aufweisen, damit man den Welsköder sehr gut präsentieren kann. Beim Auslegen der Wallermontagen sollte man die komplette Steinschüttung mit Ködern abdecken. Eine Montage sollte hierbei im oberen Bereich der Steinpackung auf eine große Entfernung in ungefähr zwei Metern Wassertiefe abgelegt werden. Der nächste Wallerköder folgt in einer Tiefe von etwa 2-3m, die rund 20m kürzer abgelegt wird, als die vorige. So lässt sich die gesamte Steinpackung fächerförmig mit Ködern abdecken, bis letztendlich eine Montage am Kantenfuß mit der kürzesten Entfernung zum Angelplatz liegt. So merkt man schnell, in welcher Wassertiefe die Welse fressen. Erfolgt beim Wallerangeln in der Steinpackung ein Biss, so sollte man direkt mit dem Schlauchboot über den Fisch fahren. Dabei treibt man mit der Strömung und somit von den anderen Montagen weg, wodurch die Gefahr auf Verwicklungen nahezu ausgeschlossen werden kann.

Sollte man die Montage beim Welsangeln in der Steinschüttung umlenken?

Das Wallerangeln in der Steinpackung ist nicht ganz einfach. Die Steine weisen scharfe Kanten auf, die der Wallerschnur bei einem Biss zum Verhängnis werden können. Die Hauptschnur sollte man unmittelbar nach der Köderablage über das Ufer umlenken. Dadurch befindet sich nur wenig Schnur im Wasser, wodurch sie nicht dem gesamten Strömungsdruck ausgesetzt ist und auch die Angriffsfläche für Dreck und Treibgut gering bleibt. Allerdings sollte man beim Umlenken darauf achten, den Umlenker so hoch anzubinden, dass die Angelschnur nicht direkt über die Steine verläuft. Erfolgt ein Biss beim Wallerangeln in der Steinpackung, so fällt die Schnur runter und auch jetzt kann es zu Problemen mit den Steinen kommen. Daher gilt es erst mit dem Schlauchboot über den Fisch zu fahren und erst dann Druck aufzubauen. Es empfiehlt sich beim Wallerangeln in der Steinpackung die Verwendung einer Schlagschnur, die eine hohe Abriebfestigkeit aufweist und somit resistenter gegen die Steine ist.

Welches Wallertackle eignet sich für diese Wallerangelei?

Beim Wallerangeln in der Steinpackung wird das gesamte Wallertackle einer großen Belastung ausgesetzt. Zudem ist jederzeit mit einem Großwels zu rechnen. Daher sollte man nur Wallertackle verwenden, das auch auf das Wallrangeln ausgelegt ist. Die Wallerruten sollten stabil sein und dennoch eine gute Aktion aufweisen, damit die Fluchten eines kampfstarken Wallers abgefedert werden. Es reichen Welsruten mit einer Länge von 2,40m bis 2,70m vollkommen aus, da man die Schnur schließlich über das Ufer umlenkt. Als Rollen sind robuste Wallerrollen mit einer stabilen Achse, einem robusten Getriebe und einem gut funktionierenden Bremssystem sehr wichtig. Diese gilt es mit einer abriebfesten Hauptschnur zu bespulen, die in etwa 0,70mm aufweisen sollte. Kommt eine Schlagschnur von ungefähr 1mm dicke beim Wallerangeln in der Steinpackung zum Einsatz, so reichen auch Hauptschnüre von 0,55 bis 0,60mm aus.

Gute Wallerruten zum Wallerangeln in der Steinpackung findet ihr hier: Wallerruten

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Wallerangeln auf große Welse

15.06.2018 09:33 von Teamangler

Wallerangeln auf große Welse in Flüssen

Lässt sich das Wallerangeln auf große Welse gezielt ausüben?

Wallerangeln auf große Welse - Das Angeln auf Großwelse muss kein Glücksspiel sein. In verschiedenen Gewässern und bei unterschiedlichen Angelbedingungen lassen sich die kapitalen Waller gezielt überlisten. Natürlich bleibt es auch hier nicht aus, dass mal ein kleiner Bartelträger den Köder nimmt. Dafür lassen sich die Chancen auf einen Ausnahmefisch trotzdem steigern. Hierzu sollte man sich in die Fische hineinversetzen. Hindernisse im Wasser sind oftmals ein Anzeichen für einen Großwels. Ein versunkener Baum stellt häufig das Wohnzimmer eines solchen Kolosses dar. Hier gilt es ihn zu beangeln. Der Köder muss so nahe wie möglich an dem Unterstand präsentiert werden, um gute Chancen auf den Biss zu haben. Aber nicht nur Hindernisse sind ein Anhaltspunkt, sondern auch bei Niedrigwasser können die großen Fische beispielsweise häufig ausgemacht werden. Wer es auf die Großen abgesehen hat, der sollte sich ein paar Tage Zeit nehmen und das Gewässer genauestens mit dem Echolot erkunden.

Gutes Wallerzubehör zum Wallerangeln auf große Welse findet ihr hier: Wallerzubehör

Wo halten sich die Großwelse bei Niedrigwasser auf?

Wallerangeln auf große WelseErhält der Sommer Einzug ins Land und die Temperaturen schnellen nach oben, so sinkt oftmals der Pegel der Flüsse. Die Uferbereiche und somit die Unterstände der Großwelse liegen plötzlich frei. Jetzt sollte man beim Großfischangeln nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Ganz im Gegenteil. Die Wassertemperaturen sind mittlerweile stark angestiegen und die Strömung ist schwächer geworden. Während die kleinen Welse trotzdem häufig in Ufernähe zu finden sind und Jagd nach den Brutfischen machen, ziehen sich die kapitalen Exemplare etwas zurück. Sie suchen Bereiche auf, wo die Strömung noch stärker ist. Stark abfallende Kanten mit tiefen Bereichen sind jetzt Spots, die in unser Hauptaugenmerk beim Wallerangeln auf große Welse rücken. Diese liegen meist in Strömungsbereichen, wo die Riesen vergleichsweise viel Sauerstoff vorfinden. Das Wallerangeln auf große Welse ist jetzt recht einfach und mit der Unterwasserposenmontage und geeigneten Hotspots lassen sich die Großwelse meist selektieren.

Wo stehen die Chancen auf kapitale Waller bei normalem Wasserstand gut?

Während der meisten Phasen herrscht oftmals ein normaler Wasserstand. Auch hier lassen sich die Chancen auf einen Biss beim Wallerangeln auf große Welse über die Wahl des Angelplatzes steigern. Gerade Buhnenbereiche sind an Flüssen sehr gute Angelstellen. Hier sollte man die tiefsten Buhnen für die Angelsession auswählen. Erfahrungsgemäß ist dies oftmals die erste oder letzte Buhne an Strecken mit vielen Buhnenfeldern. In den Buhnenfeldern selbst treiben viele halbstarke Welse ihr Unwesen. Die großen Fische lauern meist etwas weiter draußen. Am Buhnenkopf ist die Strömungskante optisch sehr gut zu erkennen, die als Anhaltspunkt dient. Es gilt von dieser Linie die nächste Kante Richtung Flussmitte mittels des Echolotes zu finden. Meist ist sie nicht weit von der Strömungskante entfernt. Zudem ist hier keine steil abfallende Kante notwendig, sondern es reichen kleine Kantenverläufe von 20cm vollkommen aus. An solchen Spots stehen die Chancen beim Wallerangeln auf große Welse sehr gut.

Ist die Ködergröße ausschlaggebend zum Wallerangeln auf große Welse?

Der Wels ist unser größter einheimische Raubfisch. Dass bedeutet aber nicht gleich, dass dementsprechend auch ein großer Köder für den Erfolg ausschlaggebend ist. Natürlich fallen die Köder meist größer aus, als beispielsweise beim Hechtangeln. Trotzdem ist keine Brasse von 2 bis 3kg das Erfolgsrezept beim Wallerangeln auf große Welse. Ganz im Gegenteil, denn häufig sind es kleinere Köderfische, die den Ausnahmefisch an den Haken bringen. Köderfische in der Größe einer Satzforelle sind häufig eine gute Wahl. Zudem ist die Fischart oftmals entscheidender, als die Ködergröße. Rapfen und Alande sind hier beispielsweise sehr gute Köder, bei denen gerade die Großwelse nicht nein sagen können. Zudem gehört das sogenannte Double oder Triple zu meinen bevorzugten Welsködern beim Wallerangeln auf große Welse. Hierbei befinden sich entweder zwei oder drei handlange Köderfische an einem Wallersystem, die jeweils an einem separaten Wallerhaken übereinander per Maulköderung angebracht werden.

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Wallerangeln vom Ufer

08.06.2018 07:15 von Teamangler

Wallerangeln vom Ufer

Kann man das Wallerangeln vom Ufer erfolgversprechend ausüben?

Wallerangeln vom Ufer - Oftmals kommt beim Angeln auf Wels ein Boot zum Einsatz. Es dient zum einen als Auslegeboot zum Ausbringen der Wallermontagen und zum anderen als Drillboot zum Drillen eines Wallers. Wer kein Boot zur Verfügung hat, der ist nicht gleich aufgeschmissen und kann dennoch erfolgversprechend auf Wels angeln. Allerdings kommen beim Wallerangeln vom Ufer andere Welsmontagen bzw. abgeänderte Wallermontagen zum Einsatz. Einen Abrissstein mit der Wallerrute auszuwerfen, ist nahezu unmöglich. Daher sollte man Methoden verwenden, die zum Wurfangeln geeignet sind. Des Weiteren sind gute Gewässerkenntnisse beim Wallerangeln vom Ufer vorteilhaft, damit man nicht im Dunkeln fischt, sondern ungefähr weiß, wo man seinen Köder präsentiert. Oftmals drehen die Welse an den Kantenbereichen ihre Runden und gehen dort auf Beutejagt. Daher sollte man vor dem Angeln das Gewässer mit einer Posenmontage ausloten. Schnell findet man so die Gewässereigenschaften und die markanten Stellen unter Wasser heraus.

Welche Angelmethode eignet sich zum grundnahen Uferangeln auf Wels?

Beim Wallerangeln vom Ufer sollte man beachten, dass man den Wallerköder nicht auf sondern über dem Gewässergrund präsentiert. Die Welse ruhen zwar meist auf dem Boden, aber zur Nahrungsaufnahme begeben sich die Fische in höhere Wasserregionen. Daher ist eine Unterwasserposenmontage sehr gut zum Wurfangeln geeignet. Das Vorfach besteht je nach Köder aus einem bis zwei Wallerhaken. Im Abstand von ungefähr zehn Zentimeter folgt die U-Pose, die mittels zweier Stopper auf der Vorfachschnur fixiert wird. Die Vorfachlänge sollte so lang ausfallen, dass man sie gerade eben noch beim Wallerangeln vom Ufer werfen kann. Vorfachlängen zwischen 1,80m und 2m sind sehr gut geeignet, um den Köder in einem angemessenen Abstand zum Grund präsentieren zu können. Auf der Hauptschnur ist ein Sea Boom empfehlenswert, in dem man das Wallerblei einhängt. Anschließend folgen eine Gummiperle als Knotenschutz und der Wallerwirbel, in dem man das U-Posenvorfach montiert.

Gutes Wallerzubehör zum Wallerangeln vom Ufer findet ihr hier: Wallerzubehör

Welche Angelmethode eignet sich zum Wallerangeln an der Wasseroberfläche?

Es gibt Phasen, da jagen die Welse großenteils an der Wasseroberfläche. Eine herkömmliche Posenmontage würde allerdings nach dem Auswerfen sehr schnell vom Hotspot wegtreiben. Für dieses Einsatzgebiet ist die Knochenmontage empfehlenswert. Mit ihr lässt sich der Wallerköder an der Wasseroberfläche präsentieren, wo er an einer und derselben Stelle seine Lockwirkung entfalten kann. Diese Wallermontage eignet sich sehr gut zum Wallerangeln vom Ufer, da sie sich ohne Boot ausbringen lässt. Der Knochen besteht aus einer Aluminium Stange von ca. einem bis 1,50m Länge. An den Enden befindet sich jeweils eine große Styroporkugel als Auftriebskörper. Durch die Alustange verläuft eine Wallerschnur, an dessen Enden sich jeweils ein Wallerwirbel befindet. Auf der einen Seite wird der Knochen in den Wirbel der Hauptschnur gehängt, während sich an dem anderen Wallerwirbel das Welsvorfach befindet. Auf der Hauptschnur empfiehlt sich ein ungefähr 250g schweres Wallerblei, wodurch die Montage nicht wegtreiben kann.

Wie kann ich die Knochenmontage beim Wallerangeln vom Ufer auslegen?

Welsangeln vom UferWer beim Wallerangeln vom Ufer die Knochenmontage einsetzen möchte, für denjenigen ist die Zwei-Ruten-Technik eine einfache Möglichkeit zum Auslegen der Wallermontage. Wie der Name schon sagt, kommen dafür zwei Ruten zum Einsatz. Als zweite Rute kann beispielsweise eine Spinnrute verwendet werden, an dessen Ende sich ein Wirbel befindet. Dieser Wirbel wird in den Wallerwirbel der Welsrute eingehängt. Der Rollenbügel der Spinnrute bleibt geöffnet und anschließend wirft man mit der Welsrute das Wallerblei aus. Jetzt bleibt der Bügel der Wallerrolle geöffnet und der Wallerwirbel lässt sich mit der Spinnrute einholen, während das Wallerblei am Grund liegen bleibt. Zu guter Letzt hängt man den Knochen samt Vorfach und Köder in den Wallerwirbel und dreht ihn mittels der Wallerrute über das Grundblei. Die Knochenmontage befindet sich schließlich senkrecht über dem Blei und kann nicht wegtreiben. Je nach Länge des Wallervorfachs befindet sich der Köder jetzt unter der Wasseroberfläche.

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Wallerangeln bei Hochwasser

18.05.2018 08:13 von Teamangler

Wallerangeln bei Hochwasser

Ist das Wallerangeln bei Hochwasser erfolgversprechend?

Wallerangeln bei Hochwasser - An verschiedenen Flüssen gibt es immer wieder Hochwasserperioden. Sei es durch Regen oder Schmelzwasser, der Pegel eines Flusses kann schnell in die Höhe schnellen. Steigen die Gewässer an, so entsteht in relativ kurzer Zeit eine starke Strömung. Zudem bilden sich Überflutungsgebiete an den Uferbereichen. Die Brassen, Rotaugen und andere Weißfische suchen Schutz vor dem reißenden Pegel und schwimmen eben auf die überfluteten Uferbereiche. Dort ist das Wasser meist sehr ruhig und die Friedfische finden hier zum einen viel Nahrung und zum anderen beruhigte Plätze vor der Strömung. Die Welse wissen dies natürlich auch, so dass den Raubfischen ein reichlich gedeckter Tisch in den Überflutungsgebieten erwartet. Oftmals geraten die Waller zu diesen Zeiten in einen echten Fressrausch. Sinkt das Wasser anschließend wieder, so ruhen die Welse vollgefressen über mehrere Tage und sogar Wochen am Gewässergrund. Daher ist das Wallerangeln bei Hochwasser stets eine erfolgversprechende Zeit.

In welchen Flüssen ist das Wallerangeln bei Hochwasser sinnvoll?

Wallerangeln bei HochwasserIm Grunde lässt sich das Wallerangeln bei Hochwasser in jedem Fluss ausführen. Allerdings ist es sinnvoll, wenn der Fluss viele flache Uferbereiche, angrenzende Wiesen und Bäume im Uferbereich aufweist. Diese werden bei einem steigenden Pegel überflutet, so dass tolle Ruheplätze für den Futterfisch entstehen. Begradigte und künstlich angelegte Flüsse mit hohen Steinpackungen sowie Spundwände am Ufer sind weniger geeignet. Dort steigt das Wasser und es entstehen ganz einfach keine Überflutungsgebiete. Hier gestaltet sich das Angeln als sehr schwierig. Gerade vom italienischen Po kennt man die Hochwasserphasen und die damit verbundenen Erfolgschancen. Ähnlich sieht es bei uns am Rhein aus, wo ein vorzügliches Wallerangeln bei Hochwasser stattfinden kann. Es gibt natürlich noch viele weitere große und kleine Flüsse, wo man bei dieser Angelei wahre Sternstunden erleben kann.

Welche Montagen sind zum Wallerangeln bei Hochwasser geeignet?

Das Wallerangeln bei Hochwasser in den Überflutungsgebieten läuft relativ einfach ab. In den meisten Bereichen findet man Sträucher, Bäume, Äste und andere Hindernisse, die teilweise mit Wasser bedeckt sind. Diese stellen allesamt eine tolle Möglichkeit dar, um die Welsmontagen anzubinden. Dazu befestigt man einen Ausleger an dem Hindernis. Die Auslegerschnur sollte man so lang wählen, dass diese kurz vor dem Hotspot endet. Anschließend folgt eine Reißleine, mit der die fertige Posenmontage später verbunden wird. Für diese Angelei ist ein kleines Auslegeboot nötig, um die Wallermontagen ausbringen zu können. Des Weiteren sollte man den Drill mit einem Wels stets vom Boot ausüben. So befindet man sich schnell über dem Frisch und kann ihn von Hindernissen fernhalten. Vom Ufer gestaltet sich der Drill als sehr schwierig. Ehe man sich versieht, hat sich der gehakte Wels meistens schon im versunkenen Gehölz festgesetzt. Zudem versucht der Waller sofort in den Hauptfluss zu schwimmen, wo die rasante Strömung herrscht. Hat ein Großwels diese erreicht, ohne sich vorher festzusetzen, so lässt er sich vom Ufer kaum noch bändigen.

Welches Tackle ist zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlenswert?

Beim Welsangeln sollte man in Bezug auf das Wallertackle keine Kompromisse eingehen. Es sollte Angelgerät verwendet werden, das auch auf das Wallerangeln ausgelegt ist und den Belastungen standhält. Zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlen sich Ruten zwischen 2,70m bis 3m. Umso weiter der Anbindepunkt entfernt ist, desto länger sollte man die Wallerrute wählen. Dadurch lässt sich später die Montage gut durchspannen und die Hauptschnur komplett aus dem Wasser bekommen. Ein starkes Rückgrat mit einer guten Aktion sind wichtig, damit man den Wels von Hindernissen fernhalten kann, die Fluchten aber abgefedert werden und der Haken nicht ausschlitzen kann. Natürlich sollte man auch auf eine robuste Wallerrolle mit einer dicken Achse, einem stabilen Getriebe und einem gut funktionierenden Bremssystem zurückgreifen. Als Wallerschnur empfiehlt sich ein Durchmesser von ungefähr 0,70mm. Wer eine dünnere Schnur verwenden möchte, der sollte eine dicke Schlagschnur zum Wallerangeln bei Hochwasser vorschalten. Eine hohe Abriebfestigkeit ist nämlich sehr wichtig, da die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass der Fisch während des Drills mit einem Hindernis in Kontakt gerät.

Gute Wallerruten zum Wallerangeln bei Hochwasser findet ihr hier: Wallerruten

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