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Wallerangeln mit Boilies

27.04.2018 08:21 von Teamangler
Kategorie: Welsköder

Wallerangeln mit Boilies

Wie lässt sich der Köder beim Wallerangeln mit Boilies erfolgversprechend präsentieren?

Wallerangeln mit Boilies - Wer das Boilieangeln auf Wels betreiben möchte, der sollte ein geeignetes Wallervorfach wählen. Die Wallerboilies lassen sich mit einer Haarmontage präsentieren, wie es auch beim Karpfenangeln der Fall ist. Der Unterschied liegt darin, dass das Angelzubehör beim Wallerangeln mit Boilies robuster ausfällt. Es sollte nur Material verwendet werden, das auf das Welsangeln ausgelegt ist. Als Vorfachschnur empfiehlt sich ein geflochtenes Vorfachmaterial mit einer Tragkraft von bis zu 100kg. Diese Vorfachschnur bietet eine hohe Abriebfestigkeit gegen die harten Zahnplatten des Wallers. Das Wallervorfach lässt sich nun mit einem Wallerhaken versehen, den man mittels dem "no knot" anbindet. Hierbei gilt es darauf zu achten, dass man das Haar so lang lässt, dass sich später mehrere Boilies aufziehen lassen. Als Wallerhaken sind Circle Hooks empfehlenswert. Diese drehen sich bereits bei wenig Druck in das Wallermaul, so dass ein guter Selbsthakeffekt entsteht.

Welche Montage eignet sich zum Wallerangeln mit Boilies?

Die Welsmontage zum Wallerangeln mit Boilies ähnelt wiederum einer Karpfenmontage. Ein Sea Boom auf der Hauptschnur dient zur Aufnahme eines Wallerbleies. Dieses Gewicht sollte mindestens 250g aufweisen, damit ein guter Selbsthakeffekt entstehen kann. Daher sollte man vor den Sea Boom ein bis zwei Gummistopper setzen, damit der Wels nach dem Biss unmittelbar mit dem Bleigewicht in Kontakt gerät. Nach dem Boom sorgt eine Gummiperle für den Schutz des Wirbelknotens, damit dieser nicht beschädigt wird. Anschließend folgt ein Wallerwirbel. Hier lässt sich ein Kugellagerwirbel bzw. ein Tönnchenwirbel montieren, in den man das Haarvorfach knoten. Als Alternative bieten sich Karabinerwirbel an. Hier lässt sich das Wallervorfach einhängen und schnell austauschen. Zu guter Letzt muss lediglich der Boilieköder auf das Haarvorfach gefädelt werden und die Wallermontage zum Wallerangeln mit Boilies ist einsatzbereit.

Gute Wallermontagen zum Wallerangeln mit Boilies findet ihr hier: Wallermontagen

An welchen Gewässern ist das Wallerangeln mit Boilies sinnvoll?

Wallerangeln mit BoiliesDas Wallerangeln mit Boilies lässt sich sowohl an Teichen und Seen als auch an Fließgewässern ausüben. Allerdings kennen die Welse die Nahrungsquelle aus natürlicher Sicht nicht. Daher sollten die Welse über einen langen Zeitraum mit Boilies in Kontakt kommen, so dass sie die Boilies als einfach zu beschaffene Nahrung annehmen. Daher sind Gewässer zum Boilieangeln auf Wels sehr gut geeignet, an denen es viele Karpfenangler gibt. Durch deren Futteraktionen mit verschiedenen Boiliesorten, sind auch die Welse auf die Murmeln aufmerksam geworden. Hier genügt es in der Regel am Angeltag an den Wallermontagen mit Boilies anzufüttern. Fischt man an einem Gewässer, wo es kaum oder keine Karpfenangler gibt, so sollte man über einen regelmäßigen Zeitraum Boilies an denselben Stellen anfüttern. Es kommt der Tag, wo die Welse die Boilies probieren und im Nachhinein immer wieder diese Bereiche absuchen. Zudem haben die Bartelträger dort noch keine schlechten Erfahrungen mit Boilies gemacht, so dass die Erfolgschancen sehr gut stehen.

Welche Boiliesorten sind zum Wallerangeln mit Boilies geeignet?

Es gibt große Wallerboilies mit einem Durchmesser von 30mm bis 40mm zu kaufen. Diese sind allerdings zum Wallerangeln mit Boilies nicht grundlegend notwendig. Normale Karpfenboilies von 20mm bis 24mm reichen meist vollkommen aus. Viel wichtiger als die Größe ist das Aroma des Köders. Hier gilt es Boiliesorten zu wählen, die ähnlich wie die Hauptnahrungsquelle der Welse duften. Da die Nahrung der Welse größtenteils aus Fisch besteht, sind Fischboilies eine gute Wahl. Zudem eignen sich Boilies mit Muschelaroma sowie Krebsarome bis hin zu Blut- und Leberduftstoffen. Zudem lässt sich der Köder beim Wallerangeln mit Boilies tunen. Dips und Lockstoffe sorgen dafür, dass der Köder unter Wasser eine große Duftwolke entfalten kann. Der Fischlockstoff sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen, damit er lange am Köder haftet und über einen langen Zeitraum arbeiten kann.

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