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Wallerangeln im Frühjahr

01.02.2017 11:01 von Teamangler
Kategorie: Wallerangeln

Wallerangeln im Frühjahr

Wallerangeln im Frühjahr - Es gibt kaum eine vergleichsbare Jahreszeit, wo die Chancen auf einen Wallerbiss so gut stehen, wie jetzt. Das Flachwasser wird von den ersten Sonnenstrahlen erwärmt, wo die Weißfische auf Nahrungssuche gehen und sich in Schwärmen versammeln. Die Waller haben ihre Energiereserven aufgebraucht, so dass sie nun ihren Akku wieder aufladen und sich zusätzlich genügend Kraft für die anstehende Laichzeit anfressen müssen. Diese Kombination lässt die Waller in einen Fressrausch geraten, so dass echte Sternstunden möglich sind. Beim Wallerangeln im Frühjahr sind daher die flacheren Bereiche oftmals sehr erfolgsversprechend und können mit Abrissmontagen sowie Unterwasserposenmontagen optimal beangelt werden. Welche Wallermontage zum Einsatz kommt ist allerdings von den Bedingungen am Wasser sowie dem Gewässer selbst abhängig. In unserem speziellen Wallershop führen wir unterschiedliche Wallerruten und Wallerrollen sowie verschiedenstes Wallerzubehör, das für das Wallerangeln im Frühjahr an deutschen sowie europäischen Welsrevieren sehr gut geeignet ist.

Wallerangeln im Frühjahr - Die Welse fressen sich nach der Winterruhe in einen Rausch!

Wallerangeln im FrühjahrWallerangeln im Frühjahr - Warum ist diese Jahreszeit zum Welsangeln interessant? Wallerangeln im Frühjahr ist die wohl beste Jahreszeit, um auf Wels zu fischen. Steigen die Luft- sowie Wassertemperatur langsam an und die ersten Sonnenstrahlen kommen raus, erwachen auch die Fische. Die Waller fangen nach der Winterpause an, sich vollzufressen, um zum einen ihre Energiereserven wieder auf zu füllen und zum anderen damit sie für die anstehende Laichzeit genügend Kraftreserven besitzen. Daher nehmen die Welse in diesem Zeitraum einen Großteil der gesamten Jahresnahrung auf. Besonders die großen Welse sind aktiv, so dass die Chancen auf einen Giganten so gut stehen, wie nie. Weiterhin sind die Großwelse aufgrund ihres Fressrausches nicht ganz so vorsichtig, wie das restliche Jahr und zudem sind Kontakte mit Anglern aus dem Vorjahr teilweise in Vergessenheit geraten. Wallerangeln im Frühjahr kann zur Schwerstarbeit werden und zu schlaflosen Nächten führen, da die Welse ganz einfach auf das Jagen fixiert sind und somit nicht nur hohe Stückzahlen gefangen werden können, sondern vermehrt Ausnahmefische den Köder nehmen.

Wallerangeln im Frühjahr - Wo sollte der Köder angelegt werden bzw. wo fressen die Welse?

Wallerangeln im Frühjahr - Kommen die ersten Sonnenstrahlen raus, erwärmt sich das Wasser zuerst in den flachen Bereichen, so dass dort die Weißfische zum Fressen hinziehen. Somit bietet sich in den Flachwasserbereichen für den Wels ein reichlich gedeckter Tisch an verschiedensten Beutefischen, so dass die Waller genau diese Bereiche eines Gewässers aufsuchen. Erfolgsversprechende Stellen sind beispielsweise Kanten, die nach unten tief sowie steil abfallen und nach oben allerdings flach sowie langsam auslaufen. Genau auf dem Übergang oberhalb der Kante ist immer mit einem Wallerbiss zu rechnen, da die Welse die Kante nach oben in das wärmere Wasser schwimmen und als erstes auf unseren Köder stoßen. Weitere HotSpots beim Wallerangeln im Frühjahr sind versunkene Bäume, Baumkronen und Geäst im Uferbereich, da sich dort wiederum die Weißfische versammeln und der Wels eine gute Versteckmöglichkeit besitzt, um von dort aus auf seine Beute zu lauern.

Wallerangeln im Frühjahr - Welche Montagen sind erfolgsversprechend?

Beim Wallerangeln im Frühjahr sind Unterwasserposenmontage, Bojenmontage und andere Abrissmontagen sehr erfolgsversprechend, wobei ihr Einsatz von dem zu befischenden Gewässer bzw. dessen Bedingungen abhängig ist. Wird in Ufernähe gefischt, wo sich teilweise überhängende oder versunkene Bäume befinden, ist eine Posenmontage, die mittels einer Reißleine an den Bäumen befestigt wird, die wohl beste Lösung. Die Kanten verschiedenster Flüsse lassen sich wiederum mit einer Unterwasserposenmontage sehr gut befischen, wobei der Stein präzise oberhalb abgelegt werden sollte, weil genau dort die Waller meistens auf Nahrungssuche gehen. In Stillgewässern ist die Bojenmontage fast unschlagbar, denn mit ihr kann der Köder an den Kantenbereichen, die oftmals weiter entfernt liegen, sehr gut präsentiert werden. Alles in allem sollte der Wallerangler für alle Fälle am Wasser immer die passenden Wallermontagen mitführen, so dass in der Köderpräsentation variiert und auf sich ändernde Bedingungen reagiert werden kann.

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