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Wallerangeln bei Hochwasser

18.05.2018 08:13 von Teamangler
Kategorie: Wallerangeln

Wallerangeln bei Hochwasser

Ist das Wallerangeln bei Hochwasser erfolgversprechend?

Wallerangeln bei Hochwasser - An verschiedenen Flüssen gibt es immer wieder Hochwasserperioden. Sei es durch Regen oder Schmelzwasser, der Pegel eines Flusses kann schnell in die Höhe schnellen. Steigen die Gewässer an, so entsteht in relativ kurzer Zeit eine starke Strömung. Zudem bilden sich Überflutungsgebiete an den Uferbereichen. Die Brassen, Rotaugen und andere Weißfische suchen Schutz vor dem reißenden Pegel und schwimmen eben auf die überfluteten Uferbereiche. Dort ist das Wasser meist sehr ruhig und die Friedfische finden hier zum einen viel Nahrung und zum anderen beruhigte Plätze vor der Strömung. Die Welse wissen dies natürlich auch, so dass den Raubfischen ein reichlich gedeckter Tisch in den Überflutungsgebieten erwartet. Oftmals geraten die Waller zu diesen Zeiten in einen echten Fressrausch. Sinkt das Wasser anschließend wieder, so ruhen die Welse vollgefressen über mehrere Tage und sogar Wochen am Gewässergrund. Daher ist das Wallerangeln bei Hochwasser stets eine erfolgversprechende Zeit.

In welchen Flüssen ist das Wallerangeln bei Hochwasser sinnvoll?

Wallerangeln bei HochwasserIm Grunde lässt sich das Wallerangeln bei Hochwasser in jedem Fluss ausführen. Allerdings ist es sinnvoll, wenn der Fluss viele flache Uferbereiche, angrenzende Wiesen und Bäume im Uferbereich aufweist. Diese werden bei einem steigenden Pegel überflutet, so dass tolle Ruheplätze für den Futterfisch entstehen. Begradigte und künstlich angelegte Flüsse mit hohen Steinpackungen sowie Spundwände am Ufer sind weniger geeignet. Dort steigt das Wasser und es entstehen ganz einfach keine Überflutungsgebiete. Hier gestaltet sich das Angeln als sehr schwierig. Gerade vom italienischen Po kennt man die Hochwasserphasen und die damit verbundenen Erfolgschancen. Ähnlich sieht es bei uns am Rhein aus, wo ein vorzügliches Wallerangeln bei Hochwasser stattfinden kann. Es gibt natürlich noch viele weitere große und kleine Flüsse, wo man bei dieser Angelei wahre Sternstunden erleben kann.

Welche Montagen sind zum Wallerangeln bei Hochwasser geeignet?

Das Wallerangeln bei Hochwasser in den Überflutungsgebieten läuft relativ einfach ab. In den meisten Bereichen findet man Sträucher, Bäume, Äste und andere Hindernisse, die teilweise mit Wasser bedeckt sind. Diese stellen allesamt eine tolle Möglichkeit dar, um die Welsmontagen anzubinden. Dazu befestigt man einen Ausleger an dem Hindernis. Die Auslegerschnur sollte man so lang wählen, dass diese kurz vor dem Hotspot endet. Anschließend folgt eine Reißleine, mit der die fertige Posenmontage später verbunden wird. Für diese Angelei ist ein kleines Auslegeboot nötig, um die Wallermontagen ausbringen zu können. Des Weiteren sollte man den Drill mit einem Wels stets vom Boot ausüben. So befindet man sich schnell über dem Frisch und kann ihn von Hindernissen fernhalten. Vom Ufer gestaltet sich der Drill als sehr schwierig. Ehe man sich versieht, hat sich der gehakte Wels meistens schon im versunkenen Gehölz festgesetzt. Zudem versucht der Waller sofort in den Hauptfluss zu schwimmen, wo die rasante Strömung herrscht. Hat ein Großwels diese erreicht, ohne sich vorher festzusetzen, so lässt er sich vom Ufer kaum noch bändigen.

Welches Tackle ist zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlenswert?

Beim Welsangeln sollte man in Bezug auf das Wallertackle keine Kompromisse eingehen. Es sollte Angelgerät verwendet werden, das auch auf das Wallerangeln ausgelegt ist und den Belastungen standhält. Zum Wallerangeln bei Hochwasser empfehlen sich Ruten zwischen 2,70m bis 3m. Umso weiter der Anbindepunkt entfernt ist, desto länger sollte man die Wallerrute wählen. Dadurch lässt sich später die Montage gut durchspannen und die Hauptschnur komplett aus dem Wasser bekommen. Ein starkes Rückgrat mit einer guten Aktion sind wichtig, damit man den Wels von Hindernissen fernhalten kann, die Fluchten aber abgefedert werden und der Haken nicht ausschlitzen kann. Natürlich sollte man auch auf eine robuste Wallerrolle mit einer dicken Achse, einem stabilen Getriebe und einem gut funktionierenden Bremssystem zurückgreifen. Als Wallerschnur empfiehlt sich ein Durchmesser von ungefähr 0,70mm. Wer eine dünnere Schnur verwenden möchte, der sollte eine dicke Schlagschnur zum Wallerangeln bei Hochwasser vorschalten. Eine hohe Abriebfestigkeit ist nämlich sehr wichtig, da die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass der Fisch während des Drills mit einem Hindernis in Kontakt gerät.

Gute Wallerruten zum Wallerangeln bei Hochwasser findet ihr hier: Wallerruten

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