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Top Welsköder

02.07.2017 16:36 von Teamangler
Kategorie: Welsköder

Top Welsköder

Top Welsköder - Der Wels ist als Allesfresser bekannt. Er ist nicht wählerisch, was seine Beute angeht und passt sich den Gegebenheiten an. Dennoch gibt es einige Köder, die dem Angler regelmäßig besonders gute Fänge bescheren. Um welche es sich dabei handelt, wird im Folgenden geschildert.

Top Welsköder - welche Köder bringen die meisten Erfolge?

Top WelsköderAuch wenn Tauwürmer, Tintenfische und Co ganz klar eine Daseinsberechtigung besitzen, ist der Köderfisch ohne Frage der Welsköder schlechthin. Einige Arten werden dabei von den Welsen besonders gerne genommen. Weitere Welsköder findet ihr hier: Welsköder

Top Welsköder - Meeräsche

Nahezu alle Flüsse im europäischen Ausland, die ins Meer münden, haben eines gemeinsam. Sie werden von Meeräschen aufgesucht. Diese Äschen ziehen in die Flusssysteme mit maritimer Anbindung, um dort zu laichen. Einige wandern wieder ab, andere verbringen auch ihr komplettes Leben im Süßwasser. Diese Äschen stellen eine immense, zusätzliche Nahrungsquelle für die Welse da. Dieser Umstand, ist von den Raubfischen natürlich auch nicht unbemerkt geblieben und so richten sie ihre Beutezüge extrem auf die Meeräsche aus, was sie im kompletten Jahresverlauf zu einem Top Welsköder macht. Vor allem in Perioden, in denen viele Äschen den Fluss hinauf ziehen ernähren sich die Welse fast ausschließlich von diesen Beutefischen.

Top Welsköder - Rapfen

Nach der Meeräsche, steht der Rapfen im Ranking der besten Welsköder direkt an zweiter Stelle. Er stellt in vielen Gewässern neben dem Wels einen der größten Raubfische dar. Der Wels betrachtet ihn deshalb in gewisser Weise als Futterkonkurrenten. Frisst der Wels einen Rapfen, schlägt er also zwei Fliegen mit einer Klappe, denn zum einen hat er gefressen und gleichzeitig einen potentiellen Futterneider ausgeschaltet. Mache Angler setzen sogar lieber Rapfen als Meeräschen ein, da er ohne Frage wesentlich schneller zu fange ist, als die Einwanderer aus dem Meer.

Top Welsköder - Aal

Es gibt wohl nur sehr wenige Köder, die beim Angeln auf Wels für ähnlich viele Bisse sorgen wie der Aal. Die von ihm ausgehende Form sind mit keinem anderen Beutefisch des Welses vergleichbar. Die Sinnesorgane der Welse sprechen extrem auf diese  Form an, was bewirkt, dass Angler, die Aale als Köder einsetzen, meist unruhige Nächte haben. Ein Top Welsköder also, wäre da nicht die Tatsache, dass die Aalbestände in den letzten Jahren bedauernswerter Weise mehr und mehr zurückgehen und die Aale deshalb mittlerweile an vielen Gewässern als Köder verboten sind.

Top Welsköder - Giebel

Der fälschlicherweise oftmals als "Karausche" deklarierte Giebel ist ebenfalls einer der Top Welsköder. Er ist leicht zu beschaffen, lässt sich gut hältern und anködern.  Viele Bisse sind die Folge. Aufgrund seiner Eigenschaften wird der Giebel in vielen Angelcamps gerne als Köder zur Verfügung gestellt und genutzt. Lediglich an Gewässerabschnitten mit hohem Angeldruck muss die Effektivität des Giebels als Top Welsköder Einbußen verbuchen. Die Welse kennen die Giebel dort bestens und haben gelernt, diese mit Gefahr in Verbindung zu bringen. An Plätzen, wo vorher nur wenig auf Wels geangelt wurde, spielt der Giebel in der oberen Liga der Top Welsköder.

Top Welsköder - Brasse

Von Karpfenanglern gehasst, von Welsanglern und Welsen geliebt - die Brasse. Sie ist in den meisten Welsgewässern stark vertreten und gehört deshalb unumstritten zum Beutespektrum der großen gebartelten Raubfische. Per Feederrute ist sie recht leicht zu fangen und das in stattlichen Größen. Große Brassen ssind ein ordentlicher Happen für Welse. Der Wels nimmt diese über seine extrem sensiblen Sinnesorgane auch über große Distanzen wahr und wird zum Köder gelockt.

Top Welsköder - Kleine Weißfische

Rotaugen und Rotfedern runden die Auflistung der Top Welsköder ab. Sie sind für den Wels in fast allen Gewässer-Systemen eine bekannte Nahrungsquelle und in Scharen vorhanden. Erstaunlich dabei ist, welch große Welse sich oftmals für diese vergleichweise kleinen Happen entscheiden. Egal ob abgespannt an der Oberfläche oder per Unterwasserpose am Grund angeboten, kleine Weißfische sind für den Angler und seinen Zielfisch immer sehr interessant. Im Hochsommer und im tiefsten Winter, wenn die Welse eher träge sind und lediglich sporadisch fressen, machen Rotaugen und Rotfedern ihrem Ruf als Top Welsköder alle Ehre.

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